"Noch ein, zwei Jahre"

Krebskranker Manfred Stolpe blickt Tod ins Auge

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Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) und seine Frau Ingrid.

München - Der an Krebs erkrankte ehemalige brandenburgische Ministerpräsident Manfred Stolpe (SPD) stellt sich auf seinen nahenden Tod ein.

"Ich gebe mir noch ein, zwei Jahre", sagte der 77-Jährige am Dienstagabend in der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger".

Stolpe hatte seine Erkrankung schon vor Jahren öffentlich gemacht. Der bekannte Politiker, der zuletzt Bundesverkehrsminister war, litt zunächst an Darm- und Leberkrebs. Nach einer erfolgreichen Behandlung seien nun allerdings Metastasen in der Lunge entdeckt worden. "Diese Krankheit ist für mich ein Rätsel", sagte Stolpe. "Man hat zwei Jahre Ruhe und dann kommt er plötzlich woanders wieder an."

afp

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