Kandidatenvorstellung Landtagswahl 2018: Stimmkreis Rosenheim-Ost

24 Fragen an Andreas Winhart (AfD)

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Andreas Winhart, Direktkandidat der AfD im Stimmkreis Rosenheim-Ost hat sich den Fragen von rosenheim24.de gestellt.

Landkreis Rosenheim/Bayern - In Bayern wird am Sonntag, 14. Oktober, ein neuer Landtag gewählt. Im Stimmkreis Rosenheim-Ost bewerben sich zwölf Direktkandidaten für einen Sitz im bayerischen Landesparlament. Wir stellen die Kandidaten einzeln vor. Dieses Mal: Andreas Winhart (AfD).

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Die Antworten auf den Fragebogen von rosenheim24.de

1. Name 

Andreas Winhart 

2. Partei 

Alternative für Deutschland – AfD 

3. Alter 

35 Jahre

4. Wohnort 

Bad Aibling 

5. Familienstand 

In einer Beziehung 

6. Kinder 

Keine 

7. Wie verlief Ihre politische Karriere? 

Videos:

Andreas Winhart in einer Live-Debatte mit Direktkandidaten des:

Ich bin seit jeher ein politischer Mensch. Politische Diskussionen gehörten bei uns zum Familienleben am Esstisch oder bei Feierlichkeiten. Mit 15 Jahren wurde ich politisch aktiv, zunächst in einer anderen Partei und Ihrer Jugendorganisation sowie bei Organisationen im vorpolitischen Raum. 

Später studierte ich Politikwissenschaften und war an der Hochschule gewähltes Mitglied im Senat. Seit 2015 bin ich in der AfD Aktiv und arbeite seit dem im Kreisvorstand der AfD Rosenheim. Seit Frühjahr 2018 bin ich Kreisvorsitzender. 

8. Wer sind Ihre politischen Vorbilder? 

Max Weber mit seinen Ausführungen zur Politik als Beruf. Das Werk von 1919 beschreibt damals schon, dass eine sogenannte Verantwortungsethik politisch Handelnder gegenüber einer Ideologie (Gesinnungsethik) zu bevorzugen ist. 

9. Was verbindet Sie mit der Region? Was ist das Besondere bei uns? 

Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Das ist meine Heimat, welche ich so erhalten will wie ich sie lieben und schätzen gelernt habe. Hier verbringe ich meine Freizeit – am Chiemsee beim Segeln oder in den Bergen. Hier habe ich den Großteils meines sozialen Umfeldes mit Freunden und Bekannten. 

Nur hier bin ich verwurzelt und hier will ich auch Verantwortung dafür übernehmen, dass unsere Region auch lebenswert bleibt! Das Besondere an unserer Region ist, neben den ganzen Naturschönheiten und Freizeitmöglichkeiten, die Bodenständigkeit der Leute, die Wirtschaftskraft und Lebensbedingungen, unsere guten überregionalen Verkehrsanbindungen sowie die Lage im Herzen Europas. 

10. Warum sind genau Sie der Richtige? 

Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen möchte ich meinen Schwerpunkt - neben regionalen Themen, welche mir stets sehr am Herzen liegen, auf die Gesundheitspolitik legen. Sei es die Pflege, welche wir im Sinne der Patienten, Pflegerinnen und Pfleger sowie auch der Angehörigen deutlich verbessern müssen - oder die zahlreichen kleinen (Land-) Krankenhäuser, welche für die regionale Gesundheitsversorgung und die Daseinsvorsorge eine elementare Rolle spielen. 

Ein Beispiel sind die Geburtsstationen, wie in Bad Aibling oder Prien, welche die CSU-Regierung reihenweise wegrationalisiert und welche wir gerne erhalten oder wiedereröffnen wollen. Ich werde mich im Landtag für eine nachhaltige, bürgerfreundliche Gesundheitspolitik stark machen! 

Abgeordnete in Parlamenten sind Vertreter der Bürger. Es gehört also zu den originären Aufgaben von Parlamentariern die Interessen der Bevölkerung anzusprechen und sich für die Anliegen einzusetzen. Volksvertreter - das will ich sein! Und daher sind mir die regionalen Themen aus der Region Rosenheim ein besonderes Anliegen. 

11. Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele? 

Meine drei wichtigsten Ziele sind, erstens, in der Gesundheitspolitik die kleinen Landkrankenhäuser inklusive Geburtsstationen zu bewahren. Leider mussten wir gerade in der Region hier in letzter Zeit negative Entwicklungen bei den öffentlichen Kliniken verzeichnen.

Zweitens die Pflege, sowohl Kranken- als auch Altenpflege, zu stärken und für Betreiber, Pflegepersonal und vor allem für die Patienten zu verbessern. 

Das dritte Ziel, welches mir besonders am Herzen liegt, ist das Sicherheitsdefizit, welches wir seit 2015 verspüren, wieder auszugleichen. Gerade für Frauen muss der Heimweg nachts wieder sicher sein. Und man sollte sich keine Gedanken machen müssen über Einbrüche, wenn das Haus oder die Wohnung tagsüber leer steht, während man arbeiten ist. 

12. Was wollen Sie für die Menschen in der Region erreichen? 

Zunächst gilt es für alle Bürgerinnen und Bürger stets ein offenes Ohr für deren Anliegen zu haben und zu helfen wo man kann. Das ist die Aufgabe eines Abgeordneten, welcher ich auch voll nachkommen möchte. Ferner habe ich als lokale Themen genau die, welche wir immer auch auf unsere Flugblätter schreiben: 

  • Ausbau des sozialen Wohnungsbaus
  • Trinkwasserversorgung weiter in staatlicher Hand
  •  Bürgerfreundlicher Brennerbasistunnelzulauf erst nach Volksabstimmung
  • Ressourcenschonender Ausbau der B15 / B15neu sowie der (sechsspurigen) A8
  • Förderung der regionalen Wirtschaft und Direktvermarktung
  • Erhalt unserer Kulturlandschaft und angepasster Tourismus
  • Ausbau der Hochschule Rosenheim inklusive notwendiger Infrastruktur

13. Thema Infrastruktur: Wie stehen Sie zu den vorgestellten ersten Grobtrassenentwürfen zum Brenner- Nordzulauf, welche Probleme bleiben bestehen, welche kommen hinzu und welche Lösungen haben Sie?

Die AfD hat sich zum Thema Brennerbasistunnelzulauf bereits vor rund zwei Jahren festgelegt. Festzustellen ist zunächst, dass die CSU über mittlerweile Jahrzehnte die Trasse durch das Inntal favorisiert hat und die Österreicher bereits bis Kufstein fertig gebaut haben. Dass die gesamte Trasse über Salzburg verlaufen wird und nicht durch das Inntal ist äußerst unwahrscheinlich – da muss man der Bevölkerung endlich reinen Wein einschenken. 

Wir sehen die Bahn als zukünftigen Betreiber in der Pflicht für die Planung und haben diesen Planern zwei Wünsche auf den Weg gegeben. Zum einen muss Rosenheim weiterhin voll an den internationalen Personenzugverkehr angebunden sein, denn das ist, neben vielen Nachteilen, der einzige Vorteil für die Region Rosenheim. Des Weiteren muss die Strecke weitest gehend Untertunnelt geführt und eingehaust werden.

Lärm und Sichtbelästigungen müssen für die Bevölkerung und die Generationen nach uns minimiert werden. Dass dies über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus möglich ist zeigt die neue Rheintalstrecke. Um sicher zu stellen, dass die Interessen der Bevölkerung vollumfänglich berücksichtigt werden und nicht nur Budget-Aspekte der Bahn Beachtung finden, wollen wir einen Bürgerentscheid in Stadt und Landkreis Rosenheim über die endgültige Trassenführung. Kurzum: Ohne positiven Bürgerentscheid kein Brennerbasistunnelzulauf in der Region. 

1 4. Thema Verkehr: Ist der sechsspurige Ausbau der A8 dringend erforderlich, welche Alternativen sehen Sie? 

Ob etwas erforderlich ist, ist keine politische Entscheidung sondern ein Sachzwang welcher sich anhand von messbaren Daten und Prognosen sachlich-neutral darstellen lässt. Wenn ein Ausbau der A8 notwendig ist, und danach sieht es auf Grund der Datenlage im Moment aus, so gilt auch hier, dass die einheimische Bevölkerung bestmöglich von den Begleiterscheinungen wie beispielsweise Lärm durch entsprechende Maßnahmen wie Schallschutzwände geschützt werden muss. 

Auch der Umweltgedanke ist wichtig. Eine sechsspurige Autobahn, welche sachlich nötig ist, durchschneidet automatisch die Lebensräume von Wildtieren. Hier wären zahlreiche sogenannte Wildbrücken nötig und von meiner und AfD-Seite aus gewünscht. Das Gleiche gilt im Übrigen für die B15 beziehungsweise B15neu. 

Auch hier halten wir Lärmschutzmaßnahmen und Wildbrücken für erforderlich. Einen autobahnähnlichen Ausbau halten wir hier derzeit nicht für erforderlich, allerdings die durchgehende Schaffung einer Mittelspur, welche im Wechsel der Fahrtrichtung Möglichkeiten zum Überholen bietet. 

15. Thema Wohnen: Wie kann gerade in der Region bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden?

In der Vergangenheit wurden viele Fehler gemacht, welche sich schwer korrigieren lassen, wie der Verkauf von staatseigenen Wohnungen (GBW) durch die CSU-Regierung im Jahr 2013. Das hat auch gerade bei uns in der Region sich sehr negativ ausgewirkt. Langfristig muss der soziale Wohnungsbau eine Grundversorgungsaufgabe des Staates werden, kurzfristig ist man auf die Initiative der freien Wirtschaft angewiesen. 

Hier helfen vor allem der Abbau von Bürokratie und Auflagen sowie Förderungsanreize über Steuerbefreiungen und Kreditbürgschaften durch den Staat. In der Region wurde in der Vergangenheit oftmals falsch geplant. Relativ einfach könnt man durch Lockerung der Bauvorschriften bei den Bauhöhen beispielsweise kurzfristig erreichen, dass auf wenig Fläche mehr Wohnraum entstehen kann. 

Natürlich braucht es auch Anstrengungen der Gemeinden auf der kommunalen Ebene sozialen Wohnraum zu schaffen. Hier schieben die Bürgermeister gerne die Verantwortung auf den Freistaat ab – die Gemeinden müssen aber Sozialwohnungen bereitstellen! 

16. Thema Ökologie: Auf welche Weise kann dem Flächenfraß in Bayern entgegenwirkt werden?

Durch eine bessere städtebauliche Planung. Es muss höher gebaut werde können, statt immer nur in die Fläche. Ferner müssen wir um den Flächenfraß in Griff zu bekommen auch steuerlich einiges verändern. Derzeit weisen viele Kommunen Gewerbeflächen aus, da Sie auf die Steuereinahmen aus der Gewerbesteuer hoffen. Will man den Flächenfraß nachhaltig eindämmen, muss man diese Einnahmequelle der Gemeinden verändern oder ersetzen. 

Ein weiterer Punkt ist, dass man nicht nur Flächen schützt, sondern beispielsweise bei großen Straßen mittels Wildbrücken etc. Schutzflächen auch ökologisch aufwertet. 100m² geschützte Grünfläche nützen nichts, wenn sie von Beton und Asphalt umgeben sind. 

17. Thema Landwirtschaft: Wie schaffen Sie den Spagat zwischen dem Umweltschutz, Tourismus und der Förderung der landwirtschaftlichen Betriebe?

Die AfD will Familienbetriebe fördern, vor allem auch in der Landwirtschaft. Wir wollen regionale Vermarktung fördern, und die kleinbäuerliche Landwirtschaft, insbesondere in der Milchproduktion erhalten. Wir setzten verstärkt auf Direktvermarktung, so dass von jedem Euro für Lebensmittel mehr bei den Landwirten hängen bleibt.

Kleinbäuerliche Landwirtschaft sowie sanfter Tourismus passen in unseren Augen perfekt zusammen und erhalten unsere herrliche Kulturlandschaft. Wir wollen beim Tourismus einen sanften, vielseitigen Tourismus, welcher die Natur und die Landschaft schon und keine mallorcaähnlichen Hotelburgen am Chiemsee mit Massentourismus aus Amerika oder Asien zu den Sehenswürdigkeiten auf den Inseln. Wir setzten auf hochwertige Touristische Angebote von Familien- und Kleinbetrieben, welche auch viel leichter sich an die Marktbedürfnisse anpassen können.

1 8. Thema Soziales: Die bayerischen Vereine stehen aufgrund der starken Regulierungen aktuell vor großen Hürden. Wie wollen Sie das Vereinsleben auch in Zukunft fördern? Festveranstaltungen von Vereinen müssen vor überzogenen Brandschutzauflagen und all die vielen Gängelungen geschützt werden, die den Vereinen das Leben schwer machen. Hier politisch immer wieder die Daumenschrauben anzusetzen, nur um Geld abschöpfen zu können – das wird über kurz oder lang die Vereinskultur ersticken und schon deshalb muss das endlich aufhören! 

Wir brauchen einen schnellen Bürokratieabbau für Vereine. Je weniger Bürokratie, desto mehr rückt in den Vereinen auch der Vereinszweck wieder in den Mittelpunkt. Ein praktisches Beispiel sind die zahlreichen Schafkopfveranstaltungen in unserem Land. Kann man diese nicht einfach unter der Rubrik Brauchtum laufen lassen statt sie als Glückspiel zu kriminalisieren?

19. Thema Migration: Wie stehen Sie zu der Asylpolitik von Markus Söder, wie kann zum Beispiel die Rückführung der abgelehnten Asylbewerber gelöst werden? 

Söder ist ein politischer Wendehals, der 2012 noch getönt hat, dass der Islam ein Teil Bayerns sei. Gerade die Union ist in der Asylfrage inkonsequent und unzuverlässig. Wir, die AfD, haben da klare Vorstellungen: Sämtliche Anreize für illegale Zuwanderung müssen umgehend unterbunden werden. 

Hierzu zählt vor allem die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen. Asylverfahren müssen bereits im Herkunftsland erfolgen, so dass langwierige Verfahren hier vermieden werden. Personen ohne Aufenthaltstitel müssen konsequent und zeitnah abgeschoben werden. 

Sobald der Asylgrund entfällt oder Bewerber aus einem sicheren Land kommen, muss die Gewährung von Asyl umgehend aufgehoben und für die umgehende Rückreise gesorgt werden. Integrationsmaßnahmen sollen nur bei Personengruppen erfolgen, welche dauerhaft in Deutschland eine Perspektive haben. 

20. Thema Arbeit: Ist das bedingungslose Grundeinkommen der richtige Weg?  Wie sähe die Alternative aus? 

Nein, das bedingungslose Grundeinkommen ist der falsche Weg. Die Kräfte des Marktes müssen wirken können! Was wir brauchen ist aber eine Rückbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft. Renten müssen wieder zum Leben reichen, wenn man viele Jahre Berufstätig war. Und im Gesundheitswesen müssen für moderne Medizin auch finanzielle Mittel für Kassenpatienten zur Verfügung stehen. 

Hier ist es wichtig, dass jeder in der Gesellschaft seinen Beitrag leistet und sich nicht einige von der sozialen Verantwortung drücken. Wenn wir dann noch auf der Ausgabenseite die Beitragszahler stärker in den Mittelpunkt rücken und uns nicht die Sozialsysteme von Neuankömmlingen plündern lassen, ist auch wieder genügend marktwirtschaftlich-erwirtschaftetes Geld für alle da. 

21. Thema Bildung: Wie wollen Sie die Bildungslandschaft im Freistaat stärken?

Die Afd steht für ein leistungsorientiertes, mehrgliedriges Schulsystem, welches bei Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit aufweist auf diese Bedürfnisse individuell einzugehen. So setzen wir weiterhin auf die bedarfsgerechte Förderung in den sogenannten Sonderschulen.

Ferner wollen wir uns für eine höhere Wertschätzung von Ausbildungsberufen stark machen und das System der dualen Ausbildung ausbauen und fördern. Auch das Abitur soll nicht weiter entwertet werden sondern wieder Nachweis für die Studierfähigkeit des Schülers sein. Eine weitere Maßnahme, welche die AfD gerne umsetzen will, ist die Abschaffung des Beamtenstatus bei Lehrern. 

Auch Lehrkräfte sollen den Leistungsgedanken im Beruf leben und daher Leistungsabhängig bezahlt werden. Diese Forderung ist vermutlich der Grund warum gerade Lehrkräfte die AfD kritisch betrachten. Es ist aber sachlich sinnvoll und moralisch richtig Lehrkräfte leistungsorientiert zu bezahlen. Besonders im ländlichen Raum ist der Erhalt der wohnortnahen Grundschule ein wichtiges Thema. Wir wollen dafür kämpfen und uns einsetzten, dass die kleinen Grundschulstandorte erhalten bleiben. 

22. Thema Familie: Wie stehen Sie zu dem bayerischen Familiengeld; an welchen Stellen muss nachgebessert werden?

Familien, welche keine Sozialexperimente sind, sondern klassisch aus Vater, Mutter und Kindern bestehen sind selbstverständlich zu fördern. Das Thema Familie findet sich an zahlreichen Stellen im AfD Wahlprogramm und enthält stets ein kräftiges „Ja“ zur Familie. Es beginnt beim Schutz des ungeborenen Lebens und endet bei der Pflege durch angehörige im Alter. 

Ferner gehören dazu die Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung statt zwangsweise Staats-Kita, Schaffung von günstigem Wohneigentum für Familien auf dem Land und nochmals extra die 15.000 Euro Bau-Start-Kindergeld. Besonders Förderungswürdig halten wir auch Familienbetriebe, welche wir nicht nur durch die Abschaffung der Erbschaftssteuer beim Generationenwechsel entlasten wollen. 

23. Thema Versorgung: Was halten Sie vom Landespflegegeld?

Eine Finanzielle Anpassung auf die Kosten im Hochlohnland Bayern ist sicherlich angemessen. Nur wird durch reine Geldleistung die Pflege nicht verbessert! Die AfD setzt ferner auf die Wahlfreiheit zwischen Pflege im Heim oder Pflege in der Familie. Bei letzterem müssen die arbeitsrechtlichen und Entlohnungsstrukturen, vor allem im Hinblick auf die Rente, angepasst werden – dann lässt sich Pflege in der Familie sehr gut realisieren.

Ferner muss gerade in ländlichen Gebieten die Hausarztstruktur aufrechterhalten werden – gerade zum Wohle der älteren Generation. Ein weiterer wichtiger Punkt um die Pflege, besonders die Altenpflege zu verbessern, ist die Abschaffung des „Reha vor Pflege“ - Anspruches des medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Derzeit kann der MDK bei der Beantragung einer Pflegestufe vorher Reha-Maßnahmen bis hin zu stationären Aufenthalten verlangen, obwohl diese Maßnahmen oftmals aus ärztlicher Sicht nicht sinnvoll sind und lediglich dazu dienen, Patienten die Einstufung in eine Pflegestufe und damit die gesetzlichen Pflegeleistungen vorzuenthalten. Das wollen wir abschaffen! Beitragszahler bzw. Patienten haben Anspruch auf ihre Leistungen.

24. Brauchen wir einen Regierungswechsel im Landtag?

Ja, natürlich! Und vor allem: Eine möglichst starke AfD im Landtag! Nach der Seehofer’schen „mal so, dann so“-Politik, welche Söder lückenlos fortsetzt, braucht unser Land wieder verlässliche, politische Leitlinien und einen klaren „Pro-Bayern“-Kurs. Das gibt es nur mit der AfD!

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten des Kandidaten/der Kandidatin wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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