Kandidatenvorstellung Landtagswahl 2018: Stimmkreis Rosenheim-Ost

24 Fragen an Ricarda Krüger (Die PARTEI)

+
Ricarda Krüger, Direktkandidatin der PARTEI für den Stimmkreis Rosenheim-Ost hat sich den Fragen von rosenheim24.de gestellt.

Rosenheim/Bayern - In Bayern wird am Sonntag, 14. Oktober, ein neuer Landtag gewählt. Im Stimmkreis Rosenheim-Ost bewerben sich zwölf Direktkandidaten für einen Sitz im bayerischen Landesparlament. Wir stellen die Kandidaten einzeln vor. Dieses Mal: Ricarda Krüger (Die PARTEI).

Homepage/Social Media Kanäle:

Homepage: www.die-partei.net/rosenheim

Facebook: Die Partei Rosenheim auf Facebook

Twitter: --

Instagram: --

Die Antworten auf den Fragebogen von rosenheim24.de

1. Name

Ricarda Krüger

2. Partei

Die PARTEI

3. Alter

sehr jung und sehr gut

4. Wohnort

Rosenheim

5. Familienstand

Das sind aber sehr persönliche und schlüpfrige Fragen hier …

6. Kinder

Sind wichtig für Deutschland. Irgendwer muss ja unsere Rente zahlen.

7. Wie verlief Ihre politische Karriere?

Steil aufwärts, dann stagniert, nun erwarten wir die Machtübernahme.

8. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Der größte Verantwortliche aller Zeiten und Abgeordneter des Europaparlaments Martin Sonneborn.

9. Was verbindet Sie mit der Region? Was ist das Besondere bei uns?

Ausufernde Polizeigewalt. Ein totes Nachtleben. Weit und breit kein flächendeckendes Breitbandinternet in Sicht. Ein selbsternannter Kreuzgottkaiser, der gerade überall Götzenbilder im Freistaat aufhängen lässt.

10. Warum sind genau Sie die Richtige?

Hinweis der Redaktion:

Die PARTEI ist eine 2004 von Mitgliedern der Titanic-Redaktion gegründete Partei mit rund 40.000 Mitgliedern und arbeitet nach dem Leitspruch "Wenn Politik zu Satire wird, dann wird Satire eben zur Politik".

Weil wir sehr gut sind. Wir, die Mitglieder der PARTEI, stellen den Menschen in den Mittelpunkt unserer Politik. Ausgehend von den Werten des Grundgesetzes und auf der Basis unserer Grundwerte Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit wollen wir in unserer politischen Arbeit die Grundlagen dafür schaffen, mit anderen zusammen das Ziel einer wirklich menschlichen, das heißt friedlichen und gerechten Gesellschaft anzustreben und zu verwirklichen. 

Wir distanzieren uns von Spaßparteien wie CSU und deren radikaler Tochterpartei AfD und wollen auch nicht mit den in Auflösung befindlichen Piraten verwechselt werden. Wir sind die echte Alternative für den Landkreis Rosenheim, Bayern und Deutschland. Auf lange Sicht die einzig wahre Partei, einfach: Die PARTEI.

11. Was sind Ihre drei wichtigsten politischen Ziele?

Eröffnen des Bierbrunnens am Max-Josefs-Platz und eines Spätis am Innspitz, sowie das Begradigen der Westtangente. Die PARTEI setzt sich für eine bundesweite Bierpreisbremse und die Stärkung des Bestellerprinzips ein. Dazu wird ein Bierpreisspiegel erhoben. Die Bremse tritt in Kraft, sobald zwei Indikatoren gleichzeitig auftreten: Großer Durst und eine nachweisbare Gläserleerstandsquote. 

Die PARTEI fordert außerdem die Durchsetzung allumfassender universeller Gesamtgerechtigkeit, zumindest aber doppelt so viel Gerechtigkeit wie die SPD. Beschwerden über angebliche Ungerechtigkeiten sind mit aller Gewalt zu unterdrücken. Um den gesellschaftlichen Stellenwert der Gerechtigkeit zu unterstreichen, steigt der Hamburger SV künftig jährlich ab, wohin auch immer.

12. Was wollen Sie für die Menschen in der Region erreichen?

Wir schenken ihnen Hoffnung in diesen verkorksten Zeiten voller Lügner. Wir sind zumindest ehrlich.

13. Thema Infrastruktur: Wie stehen Sie zu den vorgestellten ersten Grobtrassenentwürfen zum Brenner- Nordzulauf, welche Probleme bleiben bestehen, welche kommen hinzu und welche Lösungen haben Sie?

Da alle interessanten Positionen zum Brenner-Nordzulauf bereits von anderen Parteien belegt wurden, haben wir uns entschieden eine noch freie Position dazu zu beziehen: Der Brenner-Nordzulauf interessiert uns nicht.

14. Thema Verkehr: Ist der sechsspurige Ausbau der A8 dringend erforderlich, welche Alternativen sehen Sie?

Wir arbeiten bereits an der Mobilität der Zukunft und werden das Rutschauto- (Bobby car) Sharing in Rosenheim einführen. Werden wir irgendwann in einer Stadt leben, in der Menschen Rutschauto an Rutschauto gereiht auf dem Weg zur Schule, zur Arbeit und zum Einkaufen im Stau stehen? Schaffen wir diese Verkehrs-Revolution, an der auch Menschen unter 18 Jahren und Menschen ohne Führerschein und Geld mit dem Rutschauto durch die Stadt brausen können? 

Lassen Sie uns diese wohltuende Vision mit Leben füllen. Lassen Sie uns vorführen, wie unsere Vorstellung einer zukunftsorientieren Fortbewegung aussieht. Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen Teil der Bewegung werden zu können! www.bit.ly/rutschauto-sharing - Von Rosenheim, für Rosenheim. Und dann die ganze Welt. Für alle Autoliebhaber gibt es, wie richtig erkannt, das Rutschauto-Sharing und dafür auch ein Park & Ride an der A8. 

Außerdem wird das “Express-Seil 5” unseres Verkehrsplans den Bahnhof mit der Autobahn A8 verbinden. Von dort aus kann man mit der Hyperloop-Expressbahn, die einfach über die A8 gebaut wird, emissionsfrei und schnell (bis zu 1.125 km/h) von Rosenheim über München und Ulm bis nach Stuttgart schweben. Neue Fahrzeit von hier nach Stuttgart: ca. 25 Minuten.

15. Thema Wohnen: Wie kann gerade in der Region bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden?

Sämtliche Bundestagsabgeordnete verfügen über ein nicht unerhebliches bedingungsloses Grundeinkommen und sollten ein solches auch dem Bürger nicht vorenthalten. Bis zur Umsetzung werden ihre Diäten an die Hartz-IV-Sätze gekoppelt und wir sind sicher, dass diese dann plötzlich drastisch erhöht werden. Dadurch sollte dann reichlich Geld für alle Hartzer zur Verfügung stehen und wer sich keine Wohnung leisten kann, muss einfach nur seinen Job kündigen. Managergehälter werden zukünftig an die BH-Größe gekoppelt.

16. Thema Ökologie: Auf welche Weise kann dem Flächenfraß in Bayern entgegenwirkt werden?

Wer werden Quokkas in Rosenheim ansiedeln, weil Quokkas flauschig sind. Wie sich das genau auf den Flächenfraß auswirkt, ist uns noch unklar. Wir sind aber optimistisch, dass sich das Problem damit erübrigen wird. Die PARTEI protestiert aus ethischen Erwägungen dagegen, dass Die Grünen weiterhin öffentlich zur Schau gestellt werden, um beim Publikum einen wohligen Grusel, Schadenfreude und ähnlich niedere Regungen zu erzeugen.

17. Thema Landwirtschaft: Wie schaffen Sie den Spagat zwischen dem Umweltschutz, Tourismus und der Förderung der landwirtschaftlichen Betriebe?

Bauern enteignen und Bauernhöfe in Partykomplexe zum Feiern umwandeln. Bauern sind die größten Umweltsünder und den Tourismus kurbeln wir damit enorm an. Billigfleisch können wir auch aus Polen importieren. Tierversuche werden eingestellt, Tiere sind zum Niedlichfinden und Aufessen da. Lipgloss, Arsch-Make-up, Biomarmelade und Medikamentencocktails werden ab sofort an Spitzensportlern getestet, die sind allerhand Substanzen gewöhnt. Oder in Bibis Beauty Palace. Bierversuche bleiben frei.

18. Thema Soziales: Die bayerischen Vereine stehen aufgrund der starken Regulierungen aktuell vor großen Hürden. Wie wollen Sie das Vereinsleben auch in Zukunft fördern?

Wir werden sämtliche Behörden konsequent abschaffen und das Land von diesem ganzen bürokratischen Blödsinn befreien. Die Beamten stecken wir in die Produktion, damit die in ihrem Leben auch endlich einmal ehrlich arbeiten und die damit gewonnen Milliardenbeträge investieren wir in Bildung, Pflege und Freibier.

19. Thema Migration: Wie stehen Sie zu der Asylpolitik von Markus Söder, wie kann zum Beispiel die Rückführung der abgelehnten Asylbewerber gelöst werden?

Die Flüchtlingsobergrenze wird – ganz im Sinne der Unionsparteien – jährlich neu definiert: Deutschland darf nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen als das Mittelmeer. Viel dramatischer als diese Flüchtlinge sind aber die sogenannten „Fürchtlinge“. Leute, die vor allem und jedem Angst haben. Nachdem die CSU abgesägt wurde, könnten wir CSU-Politiker zum Beispiel nach Bangladesch outsourcen und für einen Mindestlohn arbeiten lassen. Zur Integration der Flüchtlinge positionieren wir diese dann an den freigewordenen CSU-Stellen. Dafür wird auch keine Ausbildung benötigt.

20. Thema Arbeit: Ist das bedingungslose Grundeinkommen der richtige Weg? Wie sähe die Alternative aus?

Wir arbeiten hier bereits an einem komplexeren Konzept mit dem Arbeitstitel „Arbeit verbieten“. Eine weitere vielversprechende Idee ist die Strategie: „Holt die Kinder von der Straße. Lasst sie arbeiten.“ - Was in den H&M Fertigungsanlagen in Osteuropa und Asien funktioniert, kann auch bei uns funktionieren.

21. Thema Bildung: Wie wollen Sie die Bildungslandschaft im Freistaat stärken?

Abiturvorbereitungen und -prüfungen sind viel zu aufwendig, deshalb fordern wir die Wiedereinführung des Notabiturs: Schüler werden Anfang Juni eine halbe Stunde an der Tafel geprüft, die Lösungen werden vorher im Internet veröffentlicht. Anschließend: chillen. Bologna, Bachelor, Master – der ganze verschulte Quatsch wird wieder abgeschafft. 

Studenten sollen in Ruhe und vollfinanziert 15 Semester studieren und Zeit haben, sich politisch und gesellschaftlich zu interessieren. Und danach stecken wir sie in die Produktion. Bei Volksabstimmungen zum EU-Austritt, Referenden zur Einführung eines Präsidialsystems und Präsidentschaftswahlen in den USA werden auf dem Wahlzettel drei Wissensfragen vorangestellt, zum Beispiel „Wie heißt die Hauptstadt von Paris?“ - Wahlzettel mit weniger als einer richtigen Antwort werden als „ungültig“ gewertet.

22. Thema Familie: Wie stehen Sie zu dem bayerischen Familiengeld; an welchen Stellen muss nachgebessert werden?

Wir wollen auch jüngere Mütter fördern und schützen. Die PARTEI fordert eine staatliche Förderung für junge Mütter und solche, die es werden wollen: MILF-Geld statt Cougar-Rente!

23. Thema Versorgung: Was halten Sie vom Landespflegegeld?

Eine vernünftige Basis-Struktur zu schaffen wäre cleverer als CSU-typisch mal wieder nur an der Oberfläche zu kratzen und Augenwischerei zu betreiben. Nach der Wahl haben die eh alles wieder vergessen, was sie jetzt versprechen. Angesichts einer genetischen Übereinstimmung zwischen Schweinen und Menschen auf dem Land von über 90 Prozent liegt es nur nahe, die ärztliche Versorgung im Güllegürtel des Bauernlandes den Tierärzten zu übertragen.

24. Brauchen wir einen Regierungswechsel im Landtag?

Selbstverständlich. Das Nachtleben in Rosenheim ist tot. Die Mietpreise sind katastrophal. Das Verkehrschaos kocht über. Von stabilem Breitbandinternet weit und breit keine Spur – oft gibt es nicht mal ein Handynetz. Dieses Land wurde seit Jahrzehnten von der CSU kaputtregiert. Es wird Zeit für eine Veränderung. Wir brauchen etwas Frisches. Wir brauchen etwas Junges. Wir brauchen etwas Ehrliches. Wählt Die PARTEI – sie ist sehr gut! www.bit.ly/partei-rosenheim

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten des Kandidaten/der Kandidatin wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Landtagswahl Bayern

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT