Besuch beim Münchner Merkur

Söder: Aus Gretas Bewegung könnte neue Partei entstehen - als Konkurrenz zu den Grünen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder war zu Gast beim Münchner Merkur. Dort äußerte der Franke einen Appell an die Grünen, für die er zudem eine interessante Konkurrenz wittert.

  • Markus Söder war am Mittwoch zu Gast beim Münchner Merkur.
  • Der bayerische Ministerpräsident spricht über die Zukunft der GroKo.
  • Gibt es für die Grünen bald Konkurrenz durch „Fridays for Future“?

München - CSU-Chef Markus Söder rechnet im Falle eines Endes der Großen Koalition mit einem neuen Anlauf für Jamaika-Verhandlungen. "Selbst wenn die GroKo an der SPD scheitern sollte, gibt es nicht automatisch Neuwahlen", sagte Söder dem Münchner Merkur (Freitagsausgabe). "Dann stünden erst mal die Grünen in der Verantwortung. Denn im Jahr der EU-Ratspräsidentschaft 2020 wäre es eine echte Schwächung Deutschlands und Europas, wenn Berlin keine handlungsfähige Regierung hätte. Dann zeigt sich, ob die Grünen nur an sich denken oder auch an das Land." 

Generell sieht Söder den Höhepunkt der Grünen überschritten. "Die Anbiederung an die Fridays-for-Future-Bewegung funktioniert nicht", sagte Söder dem Merkur. "Möglicherweise entsteht dort sogar eine neue Partei in Konkurrenz zu den Grünen. Der Höhenflug der Grünen wird jedenfalls so nicht weitergehen."

Markus Söder bei seinem Besuch im Hause des Münchner Merkurs.

Das komplette Interview mit Markus Söder lesen Sie hier.

mm

Rubriklistenbild: © Marcus Schlaf

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