Morddrohung gegen Obama: Jugendlicher verurteilt

+
Ein Jugendlicher drohte Barack Obama via Twitter mit dem Tod. Der junge Marokkaner wurde nun verurteilt.

Casablanca - Ein marokkanischer Jugendlicher ist wegen einer Morddrohung gegen US-Präsident Barack Obama im Kurzbotschaftendienst Twitter verurteilt worden.

Der 17-Järhige habe sich vor Gericht in Casablanca wegen der Drohung im vergangenen Jahr "elektronischer Verbrechen" und des "Aufrufs zur Gewalt über elektronische Medien" schuldig bekannt, hieß es am Freitag aus Justizkreisen. Demnach wurde er zu drei Monaten Haft verurteilt.

Der vor rund zwei Monaten festgenommene Jugendliche hatte auf seinem Twitter-Konto geschrieben: "Ich werde Euren Präsidenten und jeden in seiner Nähe töten, dies werde ich tun, wenn ich nächsten Monat in die USA komme." Der Prozess fand hinter verschlossenen Türen statt. Es war unklar, ob Berufung eingelegt würde. Der Jugendliche dürfte seine Haftstrafe in einem Jugendgefängnis verbüßen müssen.

Friedensnobelpreisträger seit 1999

Friedensnobelpreisträger seit 1999

Fridensnobelpreisträger
Der finnische Ex-Präsident Martti Ahtisaari ist 2008 für seinen jahrzehntelangen Einsatz als Vermittler bei der Lösung von Konflikten ausgezeichnet worden. © dpa
Fridensnobelpreisträger
Ex-US-Vizepräsident Al Gore und der UN-Klimarat erhielten 2007 den Preis für ihren Einsatz zur weltweiten Mobilisierung gegen eine drohende Klimakatastrophe. © dpa
Fridensnobelpreisträger
Wirtschaftsfachmann Muhammad Yunus aus Bangladesch und die von ihm gegründete Grameen Bank erhielten 2006 den Friedensnobelpreis für die Idee, Kleinstkredite an Arme zu vergeben. © dpa
Fridensnobelpreisträger
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) und ihr Direktor Mohammed el Baradei erhielten den Preis 2005 für ihren Kampf gegen die Verbreitung von Atomwaffen. © dpa
Fridensnobelpreisträger
2004 erhielt die Umweltaktivistin Wangari Maathai (Kenia) den Friedensnobelpreis für ihr Engagement für eine nachhaltige Umweltentwicklung sowie Demokratie und Frieden. © dpa
Fridensnobelpreisträger
Die Menschenrechtsaktivistin Schirin Ebadi aus dem Iran erhielt 2003 den Preis wegen ihres Einsatzes für Kinder- und Frauenrechte. © dpa
Fridensnobelpreisträger
2002 erhielt Ex-US-Präsident Jimmy Carter den Friedensnobelpreis für seinen jahrzehntelangen Beitrag zu friedlichen Konfliktlösungen, Demokratie und Menschenrechten. © dpa
Fridensnobelpreisträger
2001 erhielten die Vereinte Nationen (UN) und ihr Generalsekretär Kofi Annan (Ghana) den preis für ihren Beitrag zu einer friedlicheren und besser organisierten Welt. © dpa
Fridensnobelpreisträger
2000 erhielt Politiker Kim Dae Jung (Südkorea) für sein Engagement als Menschenrechtler und als Staatsmann für ein friedliches Verhältnis zu Nordkorea den Friedensnobelpreis. © dpa
Fridensnobelpreisträger
1999 erhielt die Organisation Ärzte ohne Grenzen (Médecins Sans Frontières) für humanitäre Pionierarbeit den Friedensnobelpreis. © dpa

afp

Kommentare