Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Absendermail lautet „adolf.hitler@nsdap.de“

„Der nächste Lübcke“: Morddrohung gegen Siemens-Chef Kaeser

Siemens-Chef Joe Kaeser erhielt eine Morddrohung.
+
Siemens-Chef Joe Kaeser erhielt eine Morddrohung.

Der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ist nicht lange her. Jetzt hat Siemens-Chef Joe Kaeser eine Morddrohung erhalten. Ihm wird damit gedroht „der nächste Lübcke“ zu werden.

München - Siemens-Chef Joe Kaeser hat eine Morddrohung aus dem mutmaßlich rechtsextremen Milieu bekommen. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, dass eine Strafanzeige deswegen eingegangen sei, nannte aber keine Details. Dem Manager sei per E-Mail gedroht worden, „der nächste Lübcke“ zu werden, berichtete zuvor die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf das Landeskriminalamt (LKA).

Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke wurde durch einen Kopfschuss getötet

Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke war Anfang Juni durch einen Kopfschuss getötet worden. Die ermittelnde Bundesanwaltschaft stuft den Mord als politisches Attentat mit rechtsextremem Hintergrund ein. Siemens lehnte eine Stellungnahme zu dem Fall ab. Die Polizei stand für einen Kommentar auch nicht zur Verfügung.

Drohmail kommt vom Absender „adolf.hitler@nsdap.de“

Dem Bericht zufolge wurde die Drohung von einer Adresse mit der Kennung „adolf.hitler@nsdap.de“ abgeschickt. Die Adresse ist den Sicherheitsbehörden aus einem ähnlichen Fall bekannt. Die Hintergründe bleiben trotzdem offen: Das LKA habe darauf hingewiesen, dass es auch denkbar sei, dass der E-Mail-Domain-Server gekapert worden sei, hieß es in dem Bericht. Außerdem ist von Hinweisen die Rede, die ins Ausland führen.

dpa

Kommentare