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+++ Alle aktuellen Informationen +++

Nahostkonflikt: Lufthansa stellt Israel-Flüge ein

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Logo der Lufthansa.

Hier lesen Sie alle Informationen zum Nahostkonflikt zwischen Israel und der Hamas im Gaza-Streifen. Aktuell stellt die Lufthansa alle Flüge nach Tel Aviv ein.

+++ Auch die Fluggesellschaft Air Berlin streicht aus Sicherheitsgründen vorerst ihre Flüge nach Tel Aviv in Israel. Air Berlin habe sich aufgrund der aktuellen Situation entschieden, die in den nächsten 36 Stunden geplanten Flüge abzusagen, teilte Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft am Dienstagabend mit.

Betroffen sind sechs Flüge der Air Berlin-Group; einer davon sollte am Dienstagabend von Berlin-Tegel aus starten. Am Mittwoch bis in die Nacht zu Donnerstag sind fünf Flüge von Berlin nach Tel Aviv und zurück sowie von Wien nach Tel Aviv und zurück abgesagt. Die Lage werde fortlaufend bewertet, hieß es.

+++ Die Eskalation des Nahost-Konflikts bewegt die Menschen weltweit - und führt an manchen Orten zu antisemtischen Ausfällen. Was tun gegen judenfeindliche Äußerungen bei überwiegend friedlichen Kundgebungen? Die Bundesregierung begegnet den Vorfällen mit scharfen Worten.

+++ Nach anderen Airlines streicht auch die Lufthansa aus Sicherheitsgründen Flüge nach Israel. Die Regelung gelte für 36 Stunden, sagte ein Sprecher in Frankfurt/Main. Betroffen waren noch am Dienstag Flüge von Frankfurt und München nach Tel Aviv sowie ein Flug von Tel Aviv nach Frankfurt. Die Regelung gelte für alle Flüge der Lufthansa, Germanwings, Austrian Airlines und Swiss. Aus Frankfurt, Berlin, München, Zürich und Wien bietet die Lufthansa-Gruppe laut Flugplan sieben bis zehn Flüge täglich nach Tel Aviv an.

+++ Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat amerikanischen Fluggesellschaften wegen der Raketengefahr Flüge nach Israel vorübergehend untersagt. Die Anweisung gelte für 24 Stunden, teilte die FAA am Dienstag mit.

Wegen Nahostkonflikt: Keine US-Flüge nach Israel

+++ Wegen des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen haben große US-Fluglinien ihre Verbindungen nach Israel vorübergehend eingestellt. Der internationale Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv werde "bis auf Weiteres" nicht mehr angeflogen, teilte Delta Airlines am Dienstag mit. Auch US Airways und United Airlines strichen Flüge nach Tel Aviv.

Delta musste nach eigenen Angaben am Dienstag eine Boeing 747 mit 290 Menschen an Bord zum Pariser Flughafen Charles de Gaulles umleiten, weil es "Berichte über eine Rakete oder damit verbundene Trümmer" in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens gegeben habe. Die Fluglinie erklärte, in "engem Kontakt" mit den US-Behörden zu stehen. Delta fliegt auf der Strecke zwischen Tel Aviv und New York-JFK.

US Airways bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, "wegen Sicherheitsbedenken" seine Verbindungen zwischen Tel Aviv und Philadelphia am Dienstag gestrichen zu haben. United Airlines erklärte auf seiner Internetseite, dass die für Dienstag vorgesehenen Flüge zwischen New York-Newark und Tel Aviv ausfielen, begründete dies aber mit der "Verfügbarkeit von Flugzeugen".

Nahostkonflikt: Neue Luftangriffe durch Israel

+++ Die israelische Luftwaffe hat bei einer neuen Serie von Angriffen im Gazastreifen am Dienstagnachmittag sechs Palästinenser getötet. Wie die palästinensischen Rettungsdienste mitteilten, galten die Angriffe den Flüchtlingslagern Al-Bureidsch und Al-Magasi im Zentrum des Gazastreifens sowie einem Ziel in Rafah im Süden. Damit stieg die Gesamtzahl der getöteten Palästinenser seit Beginn der israelischen Militäroffensive am 8. Juli auf mehr als 600.

Die große Mehrheit der palästinensischen Toten und der über 3.600 Verletzten sind nach Angaben der UNO und der Sanitätsdienste Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder. Auf israelischer Seite starben durch Angriffe militanter Palästinenser 27 Soldaten und zwei Zivilisten.

Nahostkonflikt: US-Generalsekretär fordert Frieden

+++ UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel und die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas zur Beilegung ihres blutigen Konflikts aufgefordert. „Beenden Sie das Kämpfen, beginnen Sie miteinander zu sprechen!“, sagte er am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Tel Aviv. Ban bezeichnete den Raketenbeschuss israelischer Orte durch palästinensische Militante als „schockierend“. Weiter sagte er: „Militärische Aktionen werden Israels Stabilität nicht stärken.“

Netanjahu warf der im Gazastreifen herrschenden Hamas vor, mehr Verluste unter der eigenen Bevölkerung anzustreben. „Sie wollen, ich wiederhole, wollen mehr zivile Opfer“, sagte er. „Israel tut, was jedes Land tun würde, wenn Terroristen Raketen auf seine Städte hageln lassen würde“, sagte der Regierungschef. Hamas missbrauche Hilfslieferungen von Zement, um neue „Terror-Tunnel“ nach Israel zu graben. Israel habe eine Waffenruhe akzeptiert, Hamas jedoch abgelehnt. „Wir haben diese Eskalation nicht gewählt.“ 

+++ Das Auswärtige Amt geht Hinweisen nach, denen zufolge eine siebenköpfige Familie mit deutscher Staatsangehörigkeit unter den fast 600 Todesopfern des israelisch-palästinensischen Konflikts im Gazastreifen sein soll.

Nahostkonflikt 2014: Die Chronologie

  • 12. Juni 2013 - Drei jüdische Religionsschüler - zwei 16-Jährige und ein 19-Jähriger - verschwinden am späten Abend auf dem Heimweg von ihrer Schule in einer Siedlung bei Bethlehem im Westjordanland.

  • 15. Juni - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beschuldigt die radikal-islamische Palästinenserorganisation Hamas der Entführung der Jugendlichen. Die Armee sucht nach ihnen und riegelt das südliche Westjordanland ab.

  • 18. Juni - Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilt die Entführung der Jugendlichen und fordert deren Freilassung. Israels Armee hat bei der größten Festnahmewelle im Westjordanland seit 12 Jahren inzwischen hunderte Hamas-Mitglieder festgenommen.

  • 19. Juni - Ein Hamas-Sprecher erklärt, Israel habe mit seiner Offensive im Westjordanland das „Tor zur Hölle“ aufgestoßen. Netanjahu fordert Abbas zum Bruch mit der Hamas auf. Dessen Fatah hatte zu Monatsbeginn die Einheitsregierung mit Hamas gebildet.

  • 26. Juni - Israels Geheimdienst hat nach eigenen Angaben die Entführer der drei Jungen identifiziert. Es handele sich um zwei ehemalige Häftlinge aus Hebron, Mitglieder der Hamas.

  • 29. Juni - Zehntausende Menschen demonstrieren in Tel Aviv für die Freilassung der Teenager.

  • 30. Juni - Die Leichen der Vermissten werden auf einem Feld bei Hebron gefunden. Hunderte Demonstranten in Jerusalem fordern Rache für den Mord. In der Nacht fliegt die Luftwaffe massive Angriffe auf Ziele im Gazastreifen. Davor war Israel mit etwa 20 Kleinraketen beschossen worden.

  • 2. Juli - Die Leiche eines verschleppten 16-jährigen Arabers wird in einem Wald bei Jerusalem gefunden. Drei jüdische Tatverdächtige werden des Mordes angeklagt. Die Staatanwaltschaft geht von einem Rachemord nach dem Tod der drei israelischen Jugendlichen aus.

  • 8. Juli - Nach andauernden Raketenangriffen aus dem Gazastreifen startet die israelische Luftwaffe eine Offensive im Gazastreifen, hunderte Ziele werden massiv bombardiert. Dabei sterben auch viele Zivilisten.

  • 17. Juli - Wenige Stunden vor einer humanitären Waffenruhe dringen 13 bewaffnete Palästinenser durch einen Tunnel nach Israel vor, die Luftwaffe beschießt das Kommando. Nach dem Ende der auf fünf Stunden befristeten Waffenruhe eskaliert die Lage wieder, beide Seiten beschießen sich mit Raketen. Am Abend startet die Armee eine Bodenoffensive in dem Palästinensergebiet.

  • Ziel des israelischen Einsatzes sind die Zerstörung der Hamas-Tunnel und die Unterbindung der Raketenangriffe auf Israel.

Nahost-Konflikt: Israel startet Bodenoffensive in Gaza

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dpa/AFP

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