Brandanschlag auf Obamas Wahlkampfbüro verhindert

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Poliziebeamte der Heimatschutzbehörde in der Innenstadt von Chicago.

Chicago - Vor dem Nato-Gipfel in Chicago hat die Polizei offensichtlich Brandanschläge unter anderem auf ein Wahlkampfbüro von Präsident Barack Obama vereitelt.

Bei drei festgenommenen Männern seien Brandsätze gefunden worden, berichteten Chicagoer Medien am Samstag übereinstimmend unter Berufung auf die Polizei und Gerichtsunterlagen.

Die Polizei beschuldigt die mutmaßlichen Täter der Beihilfe zu Gewalt und terroristischen Aktionen. Sie hätten unter anderem Molotow-Cocktails bauen wollen, hieß es in den Berichten.

Die drei nicht aus Chicago stammenden Männer waren Mitte der Woche bei einer Hausdurchsuchung festgenommen worden und seien am Samstag einem Richter vorgeführt worden. Der Festnahme waren den Berichten zufolge monatelange Ermittlungen vorausgegangen.

Die Anwälte der Männer wiesen die Vorwürfe zurück. Sie seien zwar Anti-Nato-Demonstranten. In den gefunden Flaschen hätten sie aber lediglich Bier brauen wollen.

Nach Polizeiangaben hatten es die Beschuldigten dagegen mit den Brandsätzen auf Obamas Wahlkampfzentrale in Chicago abgesehen sowie auf Polizeistationen und das Haus von Bürgermeister Rahm Emanuel. Er ist seit rund einem Jahr im Amt und war zuvor Stabschef Obamas im Weißen Haus. In den USA wird im November ein neuer Präsident gewählt.

In Chicago findet an diesem Sonntag und Montag das bisher größte Nato-Treffen statt. Bereits seit einigen Tagen demonstrieren Kritiker gegen das Verteidigungsbündnis und den zuvor stattfindenden G8-Gipfel der reichen Industrienationen.

dpa

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