Neues Sarrazin-Buch: Das schreiben unsere Leser

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Thilo Sarrazin polarisiert - auch bei unseren Lesern.

München - Die Politiker empören sich über die Thesen des Provokateurs Thilo Sarrazin. Die meisten unserer Leser, die über die Kommentarfunktion mitdiskutieren, sind anderer Meinung.

Sarrazin stellte sich gestern bei "Günther Jauch" der Diskussion um sein Buch "Europa braucht den Euro nicht". In seinem neuen Werk zieht er Verbindungen zwischen Euro und Deutschlands NS-Vergangenheit.

Auch bei unseren Lesern polarisiert der Ex-Finanzsenator und Ex-Bundesbanker.

Einige sind der Meinung, dass die Kritik an Sarrazin ungerechtfertigt ist und stimmen ihm zu: "Herr Sarrazin ist kein Heuchler und das zeichnet ihn aus!", schreibt "Hanna". "Merkel und Co erzählen uns das "Blaue vom Himmel", weil sie sich einmal durch Kohl auf Europa eingeschworen haben und absolut unflexibel sind. (...) Weiter so Herr Sarrazin!"

Auch "Ian" kritisiert die Politiker, die sich gegen Sarrazin aussprechen: "Die ewigen Gutmenschen, wie die Fähnchen im Wind, auf der Suche nach Wählerstimmen, mit ihrem ständigen Sarrazin-Bashing, lassen mich sowas von kalt! Anstatt Gegenargumente zu liefern, beleidigen und denunzieren sie einen Mann, der höchste Ämter bekleidet hat! (...) Apropos: Der Mann hat einfach nur Recht!"

"Hoderlump" schreibt: "Wenn jeder Politiker so denken und zugleich auch dementsprechend Handeln würde, dann so glaube ich wären mit Sicherheit viele Probleme Gelöst."

"AsphaltJoe" ist für eine faire Prüfung der Fakten: "Sarrazin hat zumindest ein realistisches Argument auf Lager. Aber das wird wg. des Bezugs zum Dritten Reich wieder so hingestellt, als ob er damit symphatisiert. Allerdings, ob das Argument zutrifft, gilt es zu klären."

In eine ähnliche Richtung zielt auch der Kommentar von "Meinungsfreiheit": "Sarrazin hat insofern recht, als deutsche Schuld regelmäßig auf den Teller kommt. (...) Ansonsten hat er eine Meinung geäußert. Das Recht hat er!" 

"Tacitus" hält Sarrazin für einen ausgekochten Geschäftemacher: "Sarrazin schreibt das auf, was er an den Stammtischen hört und verdient viel Kohle mit denen, die das von ihnen Gesagte für 20 Euro in einem Buch lesen wollen ... eine gute Geschäftsidee."

Ein Leser spricht sich deutlich gegen Sarrazin aus: "Was ich über den Sarrazin denke, behalte ich besser für mich. Und sein Buch? Da kaufe ich mir eher die Bild-Zeitung :-)))"

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