UN: Nordkorea wollte Waffen an Iran liefern

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Bereits 2002 wurden auf diesem koreanischen Frachter Scud-Raketen und andere Waffen entdeckt (Archiv).

New York/Seoul - Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben nach Angaben aus diplomatischen Kreisen in New York einen Waffenhandel zwischen Nordkorea und dem Iran aufgedeckt.

Trotz scharfer UN-Sanktionen sollten die Waffen, darunter Granatwerfer, per Schiff in den Iran gebracht werden, hieß es. Die Behörden der Emirate hätten das Schiff gestoppt und die Weiterfahrt unterbunden, hatte zuvor auch die “Financial Times“ (Freitag) unter Berufung auf Diplomaten berichtet. Die Waffen seien zum Teil als Maschinenteile deklariert gewesen.

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Wie es in New York weiter hieß, meldeten die VAE-Behörden den Verstoß Pjöngjangs und Teherans vor etwa zwei Wochen an das zuständige Sanktionskomitee des Weltsicherheitsrates. Erst am Freitag wurde der Vorgang dann auch über das Komitee hinaus bekannt. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete am Samstag unter Berufung auf Diplomaten in New York , dass Komitee werde demnächst zusammentreten, um über den Fall zu beraten.

Der UN-Sicherheitsrat hatte Nordkorea im Juni mit seiner Resolution 1974 jeglichen Handel mit Waffen untersagt. Gleichzeitig verpflichtete der Rat alle 192 UN -Mitgliedsländer, keinen Waffenhandel mit dem kommunistischen Regime in Pjöngjang einzugehen. Die Resolution war als Reaktion auf Nordkoreas zweiten Atomwaffentest erlassen worden. Aufgrund der Resolution können verdächtige nordkoreanische Schiffe unter bestimmten Voraussetzungen auf verbotene Waffenlieferungen überprüft werden.

US-Militärs hatten im Juni bereits ein möglicherweise mit Waffen beladenes nordkoreanisches Schiff fast zwei Woche lang beschattet und dadurch die Auslieferung der Fracht verhindert.

dpa

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