Hunderte Tote bei Angriffen in Syrien

Opposition: Assad setzte Giftgas ein

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Hat Assad bei den letzten Angriffen Giftgas eingesetzt?

Damaskus - Die syrische Staatsführung soll bei massiven Angriffen rund um Damaskus Chemiewaffen eingesetzt haben. Mehr als 650 Menschen kamen bei der Attacke ums Leben.

Die syrische Opposition hat der Staatsführung vorgeworfen, bei Angriffen am Mittwoch nahe der syrischen Hauptstadt in der Nähe von Damaskus Chemiewaffen eingesetzt und mehr als 650 Menschen getötet zu haben.

Die Regierung bestritt nach Angaben der staatlichen Medien zwar nicht die Angriffe, aber den Einsatz von Chemiewaffen. Die Nachrichtenagentur Sana schrieb: „Die TV-Kanäle, die an dem Blutvergießen in Syrien und der Unterstützung des Terrorismus beteiligt sind, veröffentlichen diese Berichte, die frei erfunden sind, um das Team, das den Einsatz von Chemiewaffen untersuchen soll, abzulenken, und somit den Erfolg seiner Mission zu verhindern.“

Die lokalen Revolutionskomitees berichteten, betroffen seien vor allem der Bezirk Al-Ghuta Al-Scharkija, der als Hochburg des Widerstandes gegen Präsident Baschar al-Assad gilt, sowie Moadhamijat al-Scham.

In Damaskus halten sich zur Zeit Chemiewaffen-Experten der Vereinten Nationen auf. Sie haben den Auftrag, herauszufinden, ob im Bürgerkrieg auch Giftgas eingesetzt wurde. Allerdings hat ihnen die Regierung nur gestattet, drei Ortschaften zu besuchen, die vorher festgelegt wurden.

dpa/AFP

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