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 „American Factory“

Ein Oscar für Obama? 

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Der frühere US-Präsident ist in der Öffentlichkeit nicht mehr so präsent, doch von einem Dasein als Frührentner kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Obama kann seine Finger nicht von der Politik lassen.

  • Um Barack Obama ist es ruhiger geworden.
  • Der frühere US-Präsident hält sich in Sachen Politik zurück, doch seine Gattin Michelle will wohl mehr.
  • Nun sind die Obamas für die Oscars 2020 nominiert.

Washington Im Wahlkampf 2016 prophezeite Barack Obama einst, Donald Trump werde es nie ins Weiße Haus schaffen. Doch er irrte sich – wie so viele andere. Als kleines Trostpflaster dürfte Obama dienen, dass sich sein Nachfolger nun einem Amtsenthebungs-Verfahren ausgesetzt sieht. Im November entscheidet sich, ob Trump eine zweite Amtszeit erhält. Für Spannung ist also auch im Hause des nach acht Jahren als Präsident stark ergrauten Polit-Rentners Obama gesorgt. Und die letzten Monate haben deutlich gezeigt, dass er und Gattin Michelle nicht still sitzen und auch nicht schweigen wollen.

Es gab jede Menge Wortmeldungen zur Politik und zu Personalfragen. Kurz vor Weihnachten erklärte Obama: Der Welt würde es grundsätzlich besser gehen, wenn alle Staaten von Frauen regiert würden. Ein dezenter Hinweis auf die Möglichkeit, dass die frühere First Lady irgendwann eine Präsidentschafts-Kandidatur wagt?

Obama: Seitenhieb gegen Bernie Sanders

Am Sonntag ließ Obama dann durch einen ehemaligen Mitarbeiter seine Sorgen durchblicken, was die Auswahl des Trump-Herausforderers bei den Demokraten angeht: Seine Partei und das Land wollten keinen Kandidaten sozialistischer Prägung. Das war ein überraschend klarer Seitenhieb auf den 78-jährigen Parteifreund Bernie Sanders, der Umfragen zufolge gute Aussichten hat, beim Auftakt der Vorwahlen im Februar in Iowa den ersten Sieg einzufahren. Obamas Furcht: Dass Sanders bei einem Duell mit Trump wenig Chancen besäße.

Oscars 2020: Obamas nominiert

Es gab aber auch eine gute Nachricht für die Familie. Der von Barack und Michelle Obama für Netflix produzierte Dokumentarfilm „American Factory“ erhielt jetzt eine Oscar-Nominierung. Der Film zeigt die Verhältnisse in einer einst geschlossenen „General Motors“-Anlage in Ohio, die von einem chinesischen Investor wiedereröffnet wird. Und dann mussten die Obamas noch ein pikantes Thema dementieren: Dass sie Prinz Harry und Herzogin Meghan bei ihrem Ausstieg aus dem royalen Leben beraten hätten. „Diese Gerüchte sind falsch“, ließen sie über Mitarbeiter verlauten, „es hat keine Kontakte gegeben.“

Was machen Obamas Töchter?

Während sich also die Eltern weiter in der Politik tummeln, fragt sich die Öffentlichkeit gelegentlich: Was macht eigentlich der Rest der Familie? Zu Weihnachten gab es auf Twitter ein Foto der Obamas mit Töchtern – aber sonst wenig Details. Die Kinder gehen ihre eigenen Wege. Sasha (18) wurde im September 2019 von Mama und Papa in der Uni Michigan als Studienanfängerin abgeliefert. Die Familie half beim Einrichten des Zimmers mit.

Für Malia (21) sind das ältere Erinnerungen. Nach einem kurzen Praktikum beim wegen sexueller Übergriffe derzeit in New York vor Gericht stehenden Harvey Weinstein paukt sie sich jetzt durch ihr drittes Jahr an der Harvard-Universität, die auch die Alma Mater ihrer Eltern ist. Außerhalb der Hörsäle scheint sie in einer ernsthaften Romanze mit dem Sohn eines britischen Investmentmanagers zu stecken.

Sie versucht, ein normales Studentenleben zu führen. Fotos zeigen sie beim Skilaufen mit Freunden, beim Weintrinken in Bikinitop und Wickelrock und mit Freund rauchend auf dem Weg zur Londoner U-Bahn. Ihr Vater scheint mögliche Techtelmechtel entspannt zu nehmen: „Da ist immer der Secret Service in der Nähe. Die (interessierten Jungs) können nicht weit kommen.“

Sieben-Zimmer-Villa in Martha’s Vineyard

Der Ex-Präsident und seine Gattin haben neben ihrer Residenz nahe Washington kürzlich für knapp zwölf Millionen Dollar eine Sieben-Zimmer-Villa erstanden, in einer der elitärsten Ostküsten-Gegenden überhaupt: der Insel Martha’s Vineyard. Dort lässt es sich gut leben und arbeiten. Während Barack Obama noch an den Memoiren feilt, ist ihm Michelle weit voraus. Ihre Plaudereien aus der Zeit als „First Lady“ verkauften sich weltweit über elf Millionen Mal. Ihre Buchtour fand in ausverkauften Sälen statt. Ein voller Erfolg also für die Rechtsanwältin aus bescheidenen Anfängen – die, wenn sie es denn wollte, durchaus Chancen auf eine Präsidentschaft hätte.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama (58) war noch nie auf dem Oktoberfest, berichtet tz.de* Dann stand Obama in München bei einem Event auf der Bühne. Doch um seine Lederhose macht er ein Geheimnis.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © Ashlee Rezin Garcia/Chicago Sun-Times/AP/dpa

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