Ramelow bleibt doch in der Linkspartei

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Bodo Ramelow will doch Parteimitglied bei der Linkspartei bleiben.

Erfurt - Jetzt will Bodo Ramelow doch Mitglied in der Linkspartei bleiben: Nach Querelen um einen antireligiösen Bezug im Parteiprogramm, haben sich jetzt die Wogen wieder geglättet. Ramelow habe seine Sorgen überwunden.

Der Thüringer Linke-Fraktionschef Bodo Ramelow will Parteimitglied bleiben. Er relativierte am Mittwoch bekanntgewordene Erwägungen eines Parteiaustritts. Diese Überlegungen seien nach der Verständigung am vergangenen Wochenende auf einen neuen Leitantrag für den bevorstehenden Bundesparteitag nicht mehr akut. “Die Partei wird mich noch lange erdulden dürfen“, sagte er der Nachrichtenagentur dapd.

Zuvor hatte der Sender MDR Thüringen berichtet, Ramelow erwäge einen Parteiaustritt, sollte im “neuen Parteiprogramm ein antireligiöser Bezug festgeschrieben werden“. Dies Überlegungen stammten Ramelow zufolge noch vom vergangenen Freitag.

Sie sollen die Linke künftig führen

Das ist die Linken-Führung

Wenn sich nun alle an die Spielregeln halten und der Leitantrag in “wesentlichen Teilen nicht noch mehr aufgemacht“ werde, sei alles in Ordnung, sagte er weiter. Mit einem atheistischen Weltanschauungsprogramm hätte er hingegen Probleme.

Sollte die Linke zu einer Bekenntnispartei werden, bestünde die Gefahr seines Austritts. Diese Sorge sei nun seit der Sitzung des Parteivorstandes aber völlig überwunden, sagte Ramelow dem Radiosender Landeswelle Thüringen am Mittwoch. Die Dinge seien eindeutig geklärt.

Ab Freitag trifft sich die Linke zu ihrem Bundesparteitag in Erfurt, auf dem ein neues Programm verabschiedet werden soll.

dapd

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