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Regierung beschließt neue Rechte für leibliche Väter

Berlin - Das Bundeskabinett will die Rechte leiblicher Väter stärken, die keine enge Beziehung zu ihrem Kind haben. Die Männer sollen mehr Möglichkeiten bekommen, ihr Kind zu sehen.

Die Runde billigte am Mittwoch einen Entwurf des Bundesjustizministeriums. Dabei geht es um Väter, die weder mit der Mutter ihres Kindes verheiratet sind noch die Vaterschaft anerkannt haben und somit rechtlich nicht als Vater gelten. Bisher haben sie nur ein Recht auf Umgang mit Sohn oder Tochter, wenn sie bereits eine enge Beziehung zum Kind haben. Künftig soll dies keine Rolle mehr spielen.

Außerdem sollen die betroffenen Väter das Recht bekommen, Auskunft über „die persönlichen Verhältnisse“ ihres Kindes zu erhalten. Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) betonte in Berlin, im Mittelpunkt stehe auch bei diesen Neuregelungen immer das Kindeswohl.

dapd

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