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Sachsen-CDU räumt Fehler bei Sponsoring ein

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Es sei unglücklich gewesen, Messestand-Besuche des Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich in die Sponsoring-Angebote zu schreiben, sagte der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer.

Dresden - Die CDU räumt ein, dass sie bei den Sponsoring-Angeboten unglücklich gehandelt habe. Die SPD wirft der Partei unterdessen Käuflichkeit vor. Verfassungsrechtler sprechen von Korruption.

Die CDU in Sachsen hat Fehler im Umgang mit Sponsoring-Paketen für Parteiveranstaltungen eingeräumt. Es sei unglücklich gewesen, Messestand-Besuche des Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich in die Sponsoring-Angebote zu schreiben, sagte der sächsische CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer der “Bild am Sonntag“.

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Partei-Sponsoring auch bei CDU in Sachsen

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles warf der Union Käuflichkeit vor. “Offenbar gehört es zum guten Ton in der CDU, dass ihre Spitzenpolitiker käuflich sind“, sagte sie der Zeitung. Der Verfassungsrechtler Hans Herbert von Arnim sagte, Sponsoring in dieser Form grenze an Korruption.

Die sächsische CDU hatte für ihre “Denkfabrik Sachsen“ an diesem Montag vierstufige “Präsentationsangebote“ verschickt und darin auch Fotos und Gespräche mit dem Landesvorsitzenden, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, versprochen.

dpa

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