Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schröder: Russland wird demokratischer

+
Gerhard Schröder findet, dass Russland auf dem Weg zur Demokratie ist.

Berlin - Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht Russland unter Präsident Wladimir Putin auf dem Weg zur Demokratie - und das trotz der zahlreichen Protesten.

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sieht Russland unter Präsident Wladimir Putin ungeachtet aller Kritik auf dem Weg zur Demokratie. „Die führenden Leute wollen aus Russland ein Land machen, in dem Rechtsstaatlichkeit, Stabilität und Demokratie herrschen“, sagte Schröder der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Die Aufgabe Putins habe zunächst darin bestanden, in dem Land Staatlichkeit und Stabilität wiederherzustellen.

„Das hat Wladimir Putin getan, und das ist seine historische Leistung“, sagte Schröder und verwies auf die besondere Situation in Russland. „Das Land trägt an seiner geschichtlichen Bürde, hat ein riesiges Territorium, besteht aus rund hundert Völkern, kämpft gegen islamistischen Terror“, sagte der Altkanzler.

Zuletzt hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrem Besuch in Moskau offen bestimmte Entwicklungen kritisiert, etwa die zweijährige Lagerhaft für zwei Mitglieder der Punkband Pussy Riot.

Schröder, der Putin früher schon einmal als „lupenreinen Demokraten“ bezeichnet hatte, ist seit dem Ende seiner Kanzlerschaft unter anderem als Aufsichtsratsvorsitzender von Nord Stream tätig, das die Ostseegaspipeline von Russland nach Deutschland betreibt und zu 51 Prozent dem russischen Staatskonzern Gazprom gehört.

dpa

Kommentare