Seehofer: CSU für neuen Atomkurs

München - Die CSU steht nach Worten von Parteichef Horst Seehofer fast geschlossen zum neuen Kurs der Bundesregierung in der Atompolitik - auch nach der historischen CDU-Wahlniederlage in Baden-Württemberg.

“Das wird die Linie der CSU sein - ganz gleich, wer sich da heute wie geäußert hat“, sagte Seehofer am Montag nach einer Sitzung des

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CSU-Vorstands in München mit Blick auf kritische Stimmen aus den eigenen Reihen. Lediglich “einzelne Personen“ hätten sich abweichend geäußert. Deren Verhalten nannte Seehofer “unfair“. Seehofer betonte, er werde innerhalb der Koalition darauf dringen, dass man das, was man angesichts der Atomkatastrophe von Japan vor den Wahlen gesagt habe, jetzt zügig, nachprüfbar und wirksam umsetze. “Das wird jetzt energisch vorangetrieben.“ Bis 2020 wolle er “einen möglichst großen Teil der Energiewende umsetzen“. Und die CSU-Basis habe kein Verständnis, “wenn irgendjemand im Bremserhäuschen sitzt“.

Wahlen in Baden-Württemberg: Die Bilder

Wahl in Baden-Württemberg: Die Bilder

Sieger des Tages: Grünen-Spitzenkandidat Winfried Kretschmann könnte der erste grüne Ministerpräsident werden. © dpa
Da kann Grünen-Chefin Claudia Roth nur applaudieren. © dpa
Roth spricht wie Parteikollegin Renate Künast (Mitte, links Jürgen Trittin) von einer "Zeitenwende". © dpa
Kretschmann holt für die Grünen die zweitmeisten Stimmen in Baden-Württemberg. © dpa
Er möchte eine Koalition mit der SPD eingehen. © dpa
Deren Spitzenkandidat Nils Schmid zeigt, was er über das Wahlergebnis denkt: © dpa
Daumen hoch für eine grün-rote Regierung. © dpa
Stefan Mappus (CDU) ist der Verlierer des Tages. © dpa
Er wurde abgewählt. © dpa
Mappus wurde vor allem das umstrittene Projekt "Stuttgart 21" zum Verhängnis... © dpa
... dessen Gegner feiern das Wahlergebnis. © dpa
Für sie ist Mappus der Hauptschuldige an "Stuttgart 21". © dpa
Mappus gibt sich offiziell geschlagen. © dpa
Er gratuliert Kretschmann zum Wahlsieg. © dpa
Auch für die FDP ist die Wahl in Baden-Württemberg eher enttäuschend ausgegangen. Spitzenkandidat Ulrich Goll brachte es knapp auf fünf Prozent. © dpa
Die Linke (hier: Spitzenkandidatin Marta Aparicio) schafft es nicht in den Landtag. © dpa
Die Partei scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde. © dpa

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