Verfahren gegen Silvio Berlusconi

Sex-Prozess: Clooney lässt Gericht abblitzen

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Hollywood-Star George Clooney ließ das Gericht in Italien abblitzen: Im Sex-Prozess gegen Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi sollte er als Zeuge aussagen, erschien jedoch erst gar nicht zum Prozess.

Berlin - Der Sex-Prozess gegen Silvio Berlusconi wurde am Freitag fortgesetzt - ein prominenter Zeuge fehlte allerdings: George Clooney hatte wohl keine Lust auf italienische Justiz.

Ohne den als Zeugen vorgeladenen Hollywoodstar George Clooney ist am Freitag der Prozess gegen den früheren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi fortgesetzt worden. Clooney habe auf seine Vorladung in dem Verfahren nicht reagiert, berichteten italienische Medien. In dem Prozess wird Berlusconi unter anderem vorgeworfen, seinen politischen Einfluss zugunsten einer als Ruby bekannten marokkanischen Minderjährigen eingesetzt und eine sexuelle Beziehung mit ihr gehabt zu haben.

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Clooney hätte für die Verteidigung zu den sogenannten „Bunga Bunga“-Partys aussagen sollen, bei denen es in Berlusconis Villa angeblich zu sexuellen Aktivitäten gekommen sein soll. Der Hollywoodstar hatte bereits in der Vergangenheit erklärt, er sei nur einmal im Haus des damaligen Regierungschefs gewesen, um Hilfe für die sudanesische Krisenregion Darfur zu erbitten. Eine Einladung, länger zu bleiben, habe er ausgeschlagen.

Ebenfalls vorgeladen war Clooneys Exfreundin Elisabetta Canalis. Diese habe aber wegen Problemen mit ihrer Aufenthaltsbewilligung in den USA die Reise nach Italien abgesagt, berichtete der „Corriere della Sera“.

dapd

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