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Corona-Krise

Söder und Habeck stellen gutes Corona-Zeugnis aus

Markus Söder
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CSU-Chef Markus Söder ist zufrieden mit der Corona-Politik des Landes.

Markus Söder ist zufrieden mit der Corona-Politik der Regierung: „Unter dem Strich ist das gut gelaufen.“ Mit Abstrichen stimmt ihm Grünen-Chef Habeck zu. Sorgen bereitet die Querdenker-Szene.

Berlin - Der CSU-Vorsitzende Markus Söder und Grünen-Chef Robert Habeck haben Deutschland bescheinigt, die Corona-Pandemie gut bewältigt zu haben.

„Unter dem Strich ist das gut gelaufen“, sagte Söder bei einem Streitgespräch mit Habeck, das von „Spiegel“, „t-online“ und dem Magazin „Vice“ ausgestrahlt werden sollte. In diesem Fall seien die Grünen und die Union in der Gefahreinschätzung sehr nah beieinander gewesen. „Wir haben in dieser extremen Ausnahmesituation unser Land gut beschützt.“

Habeck wandte ein, dass der Blick für die Probleme der Schulen zu spät geschärft worden sei. Auch habe es sehr lange gedauert, bis zum Beispiel Masken beschafft worden seien oder die Impfkampagne in Schwung gekommen sei. Insgesamt machte er aber klar, dass er die wohlwollende Einschätzung des bayerischen Ministerpräsidenten teilt: „In der Gesamtsumme haben wir gesehen, dass die Vorgaben oder das Vorgehen der Regierung richtig waren.“

Alarmiert zeigte sich Söder über Radikalisierungstendenzen unter Impfgegnern und Corona-Leugnern. „Es macht mir Sorgen, dass ein Teil dieser ganzen Querdenker-Szene nicht nur übers Impfen redet, da geht es um einen anderen Staat, um eine andere Form von Demokratie“, sagte er. Teilweise handele es sich um Leute, die vom Verfassungsschutz beobachtet würden. Die Drohungen, die er persönlich erhalte, seien „zum Teil sehr heftig“, auch rassistisch, antisemitisch. Es gebe irgendwann einen Punkt, da müssten Querdenker „im Zweifelsfall auch spüren, dass sich ein Staat das nicht gefallen lässt“. dpa

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