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Söder will CO2-Ausstoß in Bayern weiter reduzieren

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Bayerns Umweltminister Markus Söder bei der Eröffnung der Klimawoche in München.

München - Zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes setzt Umweltminister Markus Söder (CSU) auch auf den Ausbau natürlicher Kohlendioxid-Speicher wie Wälder und Moore. Millionen Euro werden in Renaturierungs-Maßnahmen investiert.

Schon jetzt liege der energiebedingte CO2-Ausstoß im Freistaat gut ein Drittel unter dem Bundesdurchschnitt, sagte Söder beim Auftakt der dritten Bayerischen Klimawoche am Freitag in München. Bis zum Jahr 2030 solle der CO2- Ausstoß pro Kopf von derzeit sechs Tonnen auf weniger als fünf Tonnen pro Jahr reduziert werden.

Damit dieses Ziel erreicht wird, investiert das Land Bayern acht Millionen Euro in die Renaturierung von 15 Mooren. Bis 2020 sollen 50 weitere in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt und als Treibhausgasspeicher genutzt werden. “Intakte Moore bewahren nicht nur die Artenvielfalt. Sie entziehen der Atmosphäre Kohlendioxid und lagern es dauerhaft ein. So wirken sie dem Treibhauseffekt entgegen“, sagte Söder.

Insgesamt könnten in den kommenden zehn Jahren 200 000 Hektar Moor renaturiert und dadurch mehr als fünf Millionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr eingespart werden. Söder forderte alle Bürger zu mehr Engagement für den Klimaschutz auf. Viele sorgten sich wegen des Klimawandels und seinen Folgen, würden aber noch nicht genug aktiv. Während der dritten Bayerischen Klimawoche vom 26. Juli bis zum 1. August sind deshalb rund 750 Veranstaltungen geplant, die auf die Notwendigkeit des Klimaschutzes aufmerksam machen sollen.

dpa

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