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Südossetien

Spannungen im Kaukasus nehmen wieder zu

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Auch ein Jahr nach dem Krieg bleiben in Südossetien die Fronten verhärtet

Tiflis - Ein Jahr nach dem georgisch-russischen Krieg nehmen in der Kaukasusregion die Spannungen wieder zu. Georgien befürchtet, dass Russland weiter nach Südossetien eindrängt.

Georgien warf den russischen Truppen in der abtrünnigen Region Südossetien am Montag vor, weiter auf georgisches Gebiet vordringen zu wollen. Soldaten hätten in der Ortschaft Kweschi provozierend neue Grenzpfähle errichtet, erklärte das Außenministerium in Tiflis. Zum nahenden Jahrestag des Krieges sei es “sehr alarmierend, dass Russland und seine Marionetten absichtlich Spannungen schüren“, hieß es in der Erklärung. Wenige Stunden später sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Nachrichtenagentur AP, die Pfosten seien wieder entfernt worden. Das russische Verteidigungsministerium nahm zunächst keine Stellung.

Ein Sprecher der EU-Beobachtermission erklärte, die Situation werde genau im Blick behalten. Die russischen Grenzer hätten erklärt, sie beabsichtigten nicht, ihren Kontrollposten in das Gebiet zu verlegen, das sie am Sonntag mit Pfosten versehen hätten. Erst am Wochenende hatte Südossetien Georgien vorgeworfen, das Territorium der abtrünnigen Region mit Mörsern beschossen zu haben. Das georgische Innenministerium wies die Darstellung entschieden zurück. Der Krieg im August vergangenen Jahres begann nach einer georgischen Offensive, mit der Tiflis die Kontrolle über die von Russland unterstützten abtrünnigen Regionen zurückgewinnen wollte. Moskau griff am 8. August mit tausenden Soldaten ein und schlug die Georgier zurück. Nach dem fünftägigen Krieg erkannte Moskau Südossetien und Abchasien als unabhängige Staaten an. Georgien betrachtet die Regionen indessen weiterhin als Teil seines Staatsgebiets.

AP

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