Lokale TV-Sender in Bayern bekommen mehr Geld

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München - Die Staatsregierung verdoppelt die Subventionen für das lokale Privatfernsehen in Bayern. Was den regionalen Sender die Finanzspritze bringen soll:

Bis 2016 soll die Förderung schrittweise auf zehn Millionen Euro im Jahr erhöht werden, damit die Sender ihre Programme auch über Satellit verbreiten können. Das kündigte Staatskanzleichef Thomas Kreuzer (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung an. Viele der Sender machten Verlust, und manche könnten ohne Subventionen nicht überleben. „Das ist hier ganz klar die Ansage: Wir sind an einem dauerhaften lokalen und regionalen Fernsehen interessiert“, sagte Kreuzer.

Bei der Gründung der ersten privaten Lokalsender in Bayern vor gut zwei Jahrzehnten war keine Dauersubventionierung geplant - die Hoffnungen, dass die Sender eines Tages rentabel werden könnten, hat sich aber nicht erfüllt. Die Staatsregierung kommt mit der Änderung der Finanzierung einer Aufforderung von vier der fünf Landtagsfraktionen nach. Nur die Grünen lehnen Dauerzuschüsse für die Lokalprogramme ab.

Staatskanzleichef Kreuzer hofft nun, dass die Verbreitung über Satellit das private Lokalfernsehen profitabler machen wird. „Wenn ich mehr Zuschauer habe, habe ich auch bessere Möglichkeiten auf dem Werbemarkt.“

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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