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Studie: Bayerns Kleinkinder seltener arm

München - Kleinkinder in Bayern sind seltener von Armut bedroht als ihre Altersgenossen in anderen Bundesländern. Doch es gibt massive Unterschiede zwischen den Städten im Freistaat.

Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh waren im vergangenen Jahr 8,7 Prozent der unter Dreijährigen im Freistaat arm, während es im Bundesdurchschnitt 18,2 Prozent waren. Damit habe Bayern seine Spitzenstellung ausgebaut, heißt es in der am Sonntag veröffentlichten Analyse. 2010 lag die Armutsquote noch bei 10,1 Prozent. Insgesamt lebten im vergangenen Jahr 32 000 Kinder unter drei Jahren in Familien, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen waren. Ein Jahr zuvor waren es noch 27 600.

Allerdings sind die Aussichten der Studie zufolge nicht in allen bayerischen Städten gleich rosig. Spitzenreiter unter den Großstädten ist München. Hier ist nur etwa jedes zehnte Kleinkind von Armut betroffen. Anders sieht es dagegen in Nürnberg aus. 22,4 Prozent und damit mehr als jedes fünfte Kind lebt hier in finanziell schwierigen Verhältnissen. Auch in Augsburg sind die Verhältnisse mit einer Armutsquote von 18,7 Prozent ähnlich.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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