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Trittin: "Energiewende geht anders"

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Berlin - Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin hat Unterstützung für den Atomausstieg der Regierung angekündigt, zugleich aber auch Kritik geäußert.

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“Energiewende geht anders“, sagte Trittin am Donnerstag im Bundestag. Er warf Merkel vor, zugleich zu bremsen und Gas zu geben. Insbesondere hielt Trittin der Regierung vor, den Ausbau der erneuerbaren Energien unnötig zu bremsen. Das Ziel von 35 Prozent bis 2020 sei unzureichend. Auch bei der Suche nach einem Endlager, bei den bestehenden Sicherheitsstandards und bei der Energieeffizienz seien die Vorschläge der Regierung ungenügend. Die Grünen würden im Gesetzgebungsgesetz darauf achten, dass es hier Nachbesserungen gibt.

Der Atomausstieg sei vor allem ein Erfolg der Anti-AKW-Bewegung, meinte Trittin. “25 Jahre nach Tschernobyl zieht jetzt auch die CDU aus Fukushima Konsequenzen. Das ist spät, aber es ist richtig.“ Merkel beende damit ihren zehn Jahre währenden Kampf gegen die Energiewende. Sie übernehme die Laufzeiten des Atomausstiegs von Rot-Grün und lege die sieben Ältesten Kraftwerke plus Krümmel still. “Für all das haben Sie unsere Unterstützung“, sagte Trittin. Die Atomnovelle der schwarz-gelben Regierung vom Herbst 2010 müsse aber vollständig zurückgenommen werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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