Trotz Schuldenkrise: Rumänien will Euro einführen

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Nach ihrer gemeinsamen Pressekonferenz geben sich der rumänische Präsident Traian Basescu und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU, l) am Donnerstag im Bundeskanzleramt in Berlin die Hand. Rumänien hält an dem Ziel fest, im Jahr 2015 der Euro-Zone beizutreten.

Berlin - Rumänien will trotz der aktuellen Schuldenkrise den Euro einführen. Das erklärte der rumänische Präsident Traian Basescu.

“Wir möchten dem Euro-Raum beitreten und alle Kriterien bis 2015 erfüllen“, sagte Basescu nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag in Berlin.

Merkel sagte, sie habe “allergrößte Hochachtung“, dass Rumänien so hart an der Haushaltskonsolidierung arbeite. “Auf die Dauer wird sich das auch für die Menschen in Rumänien auszahlen - aber ein leichter Weg ist es nicht.“

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Die Kanzlerin versicherte Rumänien, dass unbeschadet der Frage, ob jemand nicht oder noch nicht Mitglied des Euro-Raums sei, “wir natürlich eine Europäische Union der 27 sind“. Die EU sei durch die Schuldenkrise in einigen Ländern derzeit sicherlich vor spezielle Herausforderungen gestellt. “Aber wir haben einen Binnenmarkt, wir haben einen Lissabon-Vertrag - und so wollen wir auch in Zukunft zusammenarbeiten“, sagte die Kanzlerin.

Schuldenkrise im Euroland: So fing alles an

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

dapd

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