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CSU-Einflussnahme auf das ZDF?

SPD spricht von "versuchter Zensur"

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„Was die "Süddeutsche Zeitung" schildert, ist versuchte Zensur. Die SPD besteht darauf, dass CSU und ZDF diesen Vorgang lückenlos aufklären“, erklärte der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold am Mittwoch in München.

München/Mainz - Angesichts des Vorwurfs der versuchten Einflussnahme der CSU auf das ZDF in Sachen SPD-Berichterstattung verlangt die Bayern-SPD umfassende Aufklärung.

„Was die "Süddeutsche Zeitung" schildert, ist versuchte Zensur. Die SPD besteht darauf, dass CSU und ZDF diesen Vorgang lückenlos aufklären“, erklärte der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold am Mittwoch in München.

Laut „SZ“ soll CSU-Sprecher Hans Michael Strepp mit einem Anruf in der ZDF-„heute“-Redaktion versucht haben, einen Fernsehbericht über den SPD-Landesparteitag am vergangenen Sonntag zu verhindern - dort war der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2013 gewählt worden. Strepp habe nach übereinstimmenden Schilderungen aus dem Sender deswegen den diensthabenden Redakteur angerufen. Strepp bestreitet dem Bericht zufolge den Versuch der politischen Einflussnahme aber entschieden.

Pronold sagte dazu: „Die CSU ist nervös und fällt in alte Verhaltensmuster zurück.“ Dass ein Pressesprecher interveniere, um die eigene Partei besser dastehen zu lassen, sei üblich. „Dass er aber verhindern will, dass über andere Parteien berichtet wird, überschreitet das erträgliche Maß.“ Die vermeintliche „Staatspartei“ CSU habe immer noch nicht begriffen, dass sie keinen Einfluss auf öffentlich-rechtliche Sender nehmen dürfe. „Das ist dieselbe Geisteshaltung wie bei Christian Wulff, der mit seinem Drohanruf bei der "Bild"-Zeitung zu Recht Schiffbruch erlitten hat“, sagte Pronold.

dpa

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