Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Am Gazastreifen

Video von Schuss auf Palästinenser sorgt für weltweites Entsetzen

Ein Video, das den Schuss eines israelischen Scharfschützen auf einen Palästinenser an der Grenze zum Gazastreifen zeigen soll, sorgt für Empörung. Die Videoaufnahmen kursieren in sozialen Medien.

In dem kurzen Film ist zu sehen, wie ein Soldat auf einen offenbar unbewaffneten Mann zielt und schießt. Der Mensch fällt zu Boden und Kameraden des israelischen Schützen reagieren mit Freudenschreien. „Dieser Hurensohn“, ruft einen von ihnen auf Hebräisch.

Es ist unklar, woher die Aufnahmen kommen und ob sie während der jüngsten Massenproteste an der Gaza-Grenze aufgenommen wurden. Auch was mit dem Palästinenser geschah, ist unklar. Die Aufnahmen zeigen, wie andere Menschen zu ihm rennen, um ihm zu helfen.

Die israelische Armee teilte am Montag mit, das Video zeige offenbar einen Vorfall, der sich vor einigen Monaten ereignet habe. Man werde ihn gründlich untersuchen.

Die israelische Menschenrechtsorganisation Betselem verurteilte „die illegalen Befehle, die Soldaten anweisen, auf Menschen zu schießen, die niemanden gefährden“. Es habe Hunderte solcher Vorfälle an der Gaza-Grenze gegeben.

Schlimmster Gewaltausbruch seit 2014

Der arabische Abgeordnete Aiman Auda schrieb bei Twitter, das Video sei zutiefst erschütternd. „Die Freudenrufe darüber, dass ein Leben genommen wurde und was aussieht wie eine Hinrichtung von jemandem, der keine Gefahr darstellte.“

Seit Karfreitag sind bei dem schlimmsten Gewaltausbruch seit 2014 mindestens 32 Palästinenser getötet und mehr als 2800 verletzt worden, die meisten davon durch Tränengas. Hunderte erlitten nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums Schussverletzungen. Israels Armee betont, es werde nur auf Personen geschossen, die den Grenzzaun attackieren oder Soldaten gefährden.

Rubriklistenbild: © AFP / SAID KHATIB

Kommentare