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Voilà: Stichwahl zwischen Hollande und Sarkozy

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Warum so skeptisch, Monsieur Hollande?

Paris - Bei der französischen Präsidentenwahl haben sich Amtsinhaber Sarkozy und Sozialist Hollande für die entscheidende 2. Runde qualifiziert. Die rechtsextreme Kandidatin Le Pen bekam auch viele Stimmen.

François Hollande hat die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl klar gegen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy gewonnen. Der Sozialist kam nach einer Hochrechnung des Senders TF1 von 20.00 Uhr auf 28,6 Prozent, Sarkozy auf 27 Prozent. Nach einer Hochrechnung von France 2 lag Hollande mit 28,4 zu 25,5 Prozent fast drei Punkte in Führung. Damit werden ihm die besten Aussichten auf einen Sieg in der Stichwahl am 6. Mai eingeräumt. Auf überraschend starke 19 Prozent kam laut der TF1-Hochrechnung Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National.

Hollande und Sarkozy hatten die Abstimmung zu einer Richtungswahl erklärt. Der Favorit kündigte am Sonntag an, er werde Frankreich bei seinem Sieg neuen Lebensatem geben und das Bekenntnis zu Europa erneuern. Er will den Sparkurs abmildern und auf Wachstum setzen. Sarkozy dagegen warnte, das links ausgerichtete Programm Hollandes werde Frankreich in die Krise stürzen.

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Der Euro ist die einheitliche Währung der Europäischen Union. Insgesamt gilt der Euro inzwischen in 18 EU-Ländern als Zahlungsmittel. Klicken Sie sich durch die Fotostrecke, um zu erfahren in welchen Ländern der Euro welche Währung ablöste. © dpa
In Deutschland gilt seit 2002 die neue Währung, die alte D-Mark hatte ausgedient. © dpa
Die Franzosen mussten 2002 ihren Franc für den Euro abgeben. © dpa
Auch die Italiener bekamen 2002 den Euro, dafür verlor die Lira ihre Gültigkeit. © dpa
In den Niederlanden ging 2002 die Zeit des Gulden zugunsten des Euro zu Ende. © dpa
Die griechische Drachme wich ebenfalls 2002 dem Euro. © dpa
2002 gab es in Belgien Euro statt Franc. © dpa
Das Aus für die finnische Finmark kam auch 2002. © dpa
In Irland wurde der Euro ebenfalls 2002 eingeführt und löste das irische Pfund ab. © dpa
Der österreichische Schilling hatte 2002 ebenso ausgedient. © dpa
In Portugal wurde der Escudo auch 2002 durch den Euro ersetzt. © dpa
2002 tauschten die Spanier ihre Peseten gegen Euro. © dpa
Der luxemburgische Franc wich 2002 dem Euro. © Wikipedia
Groß war der Jubel in Slowenien, als 2007 der Tolar durch den Euro abgelöst wurde. © dpa
Die Malteser tauschten 2008 ihre Lire gegen den Euro. © dpa
Wie in Malta wurde auch in Zypern 2008 der Euro eingeführt anstelle des zypriotischen Pfunds. © dpa
Die Slowakei stieß 2009 zu den Euro-Ländern, die Krone hatte ausgedient. © dpa
Als bislang letztes Land stieß Estland in den Kreis der Nationen, die den Euro eingeführt haben: 2011 war Schluss für die estnische krone. © dpa
Der Euro ist auch auch in einigen Ländern gesetzliches Zahlungsmittel, die nicht der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion angehören. © dpa
Montenegro und Kosovo führten im Zuge ihrer Unabhängigkeitsbestrebungen einseitig die deutsche Mark als Währung ein. Nach Ablösung durch den Euro stellten auch diese auf den Euro um. © dpa
San Marino, Vatikan, Monaco und Andorra hatten vor der Einführung des Euro Währungsunionen mit Italien, Frankreich bzw. Spanien. Daher gilt auch in diesen Ländern der Euro als Zahlungsmittel. © dpa
In Lettland ist der Euro seit dem 1. Januar 2014 offizielles Zahlungsmittel. © dpa

Für ihn ist das Ergebnis eine Schlappe, er verlor gegenüber der ersten Runde 2007 deutlich. Die “Anti-Sarkozy“-Abstimmung zeigt sich auch in dem Ergebnis für Rechtspopulistin Le Pen, ihr waren in den letzten Umfragen maximal 16 Prozent vorausgesagt worden. Bestätigen sich die 19 Prozent, hätte sie mehr Stimmen als ihr Vater Jean-Marie vor zehn Jahren eingefahren, er hatte 2002 mit nur 16,86 Prozent die Stichwahl erreicht und Frankreich in eine Schockstarre versetzt.

Auf dem vierten Platz landete der Antikapitalist Jean-Luc Mélenchon von der Linksfront mit knapp elf Prozent. Der Zentrumspolitiker Francois Bayrou erreichte laut TF1-Hochrechnung mit 8,9 Prozent Platz fünf.

Laut Wahlforschern kann Hollande für das Duell in zwei Wochen auf die meisten Stimmen des linken Lagers, aber auch auf Protestwähler Le Pens hoffen. Ihm wird das deutlich größere Wählerreservoir zugesprochen. Das liegt auch an der langen Regentschaft der Konservativen. Gewinnt Hollande in zwei Wochen, würde er das erste Mal seit Francois Mitterrands Sieg im Jahr 1988 den Élysée-Palast für die Sozialisten zurückerobern.

dapd/dpa

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