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Ex-Parteichef hat das Gerangel satt

Theo Waigel hat eine Warnung für die GroKo - auch für die CSU

Theo Waigel
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Theo Waigel

In Berlin beharken sich die GroKo-Politiker. Der CSU-Ehrenvorsitzende Theo Waigel hat nun genug gesehen - er mahnt auch seine Partei.

Augsburg - Der ehemalige Bundesfinanzminister und frühere CSU-Vorsitzende Theo Waigel hat ausdrücklich alle Koalitionsparteien - also auch seine Christsozialen - aufgefordert, ihre „persönliche Profilierung“ einzustellen und zur Sacharbeit zurückzukehren. „Es gab keine Alternative zu dieser Koalition, daher müssen alle Beteiligten nun gemeinsam die Probleme angehen, die die Menschen bewegen“, sagte Waigel der Tageszeitung Augsburger Allgemeine mit Blick auf die Klausurtagung der Großen Koalition auf Schloss Meseberg bei Berlin.

„Mit zynischen Machtmenschen wie Gauland nichts gemein“

Waigel kritisierte, dass die Sozialdemokraten mit der Debatte um Hartz IV wieder die Erfolge der Agenda 2010 zurückdrehen wollten. Zugleich mahnte er seine eigene Partei - die zuletzt etwa mit einer harten Linie in der Flüchtlingspolitik auch AfD-Wähler umwerben wollte -, dass deren Abgrenzung zur AfD glasklar bleiben müsse. Mit „zynischen Machtmenschen wie Alexander Gauland darf die CSU nichts gemein haben“.

Zur von CSU-Parteichef Horst Seehofer ausgelösten Islam-Debatte sagte Waigel: „Es muss doch möglich sein, diese Debatte argumentativ zu lösen.“ Die Muslime hier genössen natürlich den Religionsschutz des Grundgesetzes, der Islamismus aber nicht. „Das Grundgesetz hat christliche Wurzeln und ist auch ein Produkt der Aufklärung. Dem muss sich der Islam stellen.“

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dpa/fn

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