Zum Weltfrauentag

Beziehungstipps: Was Haderthauer Frauen rät

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Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer ( CSU) und ihr Mann Hubert posieren Anfang Februar als Kleopatra und Cäsar auf der Prunksitzung des Fränkischen Fastnachtsverbandes "Fastnacht in Franken" in Veitshöchheim.

München - Christine Haderthauer (50), bayerische Sozialministerin, hat für Frauen Empfehlungen in Sachen Partnersuche. Hier lesen Sie die Beziehungstipps der Ministerin.

„Wer auf den Managertyp steht, darf sich anschließend nicht wundern, wenn die gesamte Familienarbeit an ihr hängen bleibt.“ Die Ministerin äußerte sich zum Weltfrauentag am Freitag.

Haderthauer selbst ist mit einem Mediziner verheiratet. Beide hätten sich immer als „Paar auf Augenhöhe und Team“ verstanden, sagte die Ministerin der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Das habe daran gelegen, dass sie ihre Kinder in der Studentenzeit bekommen hätten. „Da war die Aufgabenteilung viel besser möglich.“ Doch auch als beide berufstätig gewesen seien, hätten sie dies so weiter praktiziert, in Abhängigkeit von der jeweiligen beruflichen Belastung.

An freien Tagen oder Wochenenden hätten sie sich gegenseitig immer wieder Zeitpuffer geschenkt, in dem der eine oder der andere mit den Kindern allein etwas unternommen habe, so die Ministerin. Grundsätzlich sei alles recht entspannt gewesen, „weil wir das Zusammensein mit unseren Kindern, aber auch das Familienleben insgesamt, inklusive Hausarbeit sehr genossen haben.“

Den Frauen rät die Ministerin, sich nicht selbst ständig ein Bein zu stellen. Das gelte auch für die Berufswahl, bei der für Frauen die späteren Verdienst- und Aufstiegschancen immer noch kein Leitkriterium seien. Auch dürfe die Vereinbarkeit von Familie und Arbeitswelt nicht länger überwiegend auf den Schultern der Frauen lasten.

kna

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