Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Fast 800 neue Projekte geplant

Hotelübernachtungen werden teurer

Die Preise in deutschen Hotels sind im Vergleich zu 2017 um rund 2 Euro gestiegen. Foto: Swen Pförtner
+
Die Preise in deutschen Hotels sind im Vergleich zu 2017 um rund 2 Euro gestiegen. Foto: Swen Pförtner

Immer mehr Hotels und steigende Übernachtungspreise: Für ein Hotelzimmer müssen Reisende europaweit mehr Geld ausgeben als noch vor einem Jahr. Dabei ist es in Deutschland noch vergleichsweise günstig.

Berlin (dpa) - Hotelübernachtungen in Europa sind teurer geworden. Eine Nacht in einem europäischen Hotel kostete im vergangenen Jahr im Durchschnitt 100 Euro plus Mehrwertsteuer. Das waren 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Hotelverband Deutschland (IHA) in Berlin mitteilte.

Mit einem Nettopreis von 97 Euro haben Gäste in deutschen Hotels demnach etwas günstiger übernachtet. Aber auch hier sind die Preise im Vergleich zu 2017 gestiegen: um rund 2 Euro oder 2,2 Prozent. Frühstückspreise sind nicht eingerechnet.

Auch von 2016 auf 2017 hatten die Hotelpreise zugelegt: In Deutschland um 1,3 Prozent, in Europa um 2,5 Prozent. «Das Preis-Leistungs-Verhältnis in Deutschland ist führend in der Welt», sagte der Verbandsvorsitzende Otto Lindner. Zur Einordnung: Der Nettopreis für eine Nacht in Berlin lag im vergangenen Jahr bei 97 Euro, in Hamburg bei 99, in Frankfurt/Main bei 101 oder in München bei 112 Euro. Eine Nacht in Genf kostete laut IHA 202 Euro ohne Mehrwertsteuer, in London und Paris 152 Euro, in Madrid 98 und in Warschau 71 Euro.

Deutsche Hotels, Gasthöfe und Pensionen kamen nach Angaben des Verbands zusammen auf knapp 298 Millionen Übernachtungen, 3,0 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit war 2018 - gemessen an der Übernachtungszahl - für die Branche das neunte Wachstumsjahr in Folge. Steigende Nachfrage braucht ein größeres Angebot: In den kommenden drei Jahren sollen 776 Hotels in Deutschland neu errichtet, um- oder ausgebaut werden.

Ein weiteres großes Thema für die Branche: «Das Thema 4G-Ausbau, das ist seit vier, fünf Jahren überfällig», sagte IHA-Hauptgeschäftsführer Markus Luthe. Viele Gäste haben laut Lindner drei internetfähige Geräte dabei: Smartphone, Tablet, Laptop. Das Handy etwa braucht größere Datenmengen, wenn es im Hintergrund Apps aktualisiert. Viel Datenvolumen braucht auch ein Laptop, wenn er Filme aus dem Internet streamt - «was dann für völliges Chaos sorgt», so Lindner. «Wir investieren extrem viel Geld in der Hotellerie in den WLAN-Ausbau, nur, ganz ehrlich, wenn wir den Zugang nicht haben, dann kannst Du im Hotel machen, was Du willst.»

Vor allem bei Gästen aus dem Ausland sorge das für großes Unverständnis. Deshalb fordert der Verband von der Regierung mehr Tempo beim Breitbandausbau. «Wir wollen es ja, aber wir bekommen es nicht vom deutschen Staat.»

Hotelverband Deutschland

Kommentare