Vorher über Regeln informieren

Konditionen für den Wunschsitz variieren je nach Airline

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Einsteigen und hinsetzen - doch der Wunschsitz im Flieger kostet häufig extra. Und die Konditionen der Airlines unterscheiden sich dabei deutlich. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Die Erfüllung des Sitzplatzwunsches im Flugzeug kostet mittlerweile oft extra. Doch jede Fluggesellschaft hat dabei ihre eigenen Regeln.

Potsdam (dpa/tmn) - Wer im Flugzeug möglichst günstig seinen Wunschsitzplatz reservieren möchte, muss sich genau die Regeln der jeweiligen Airline anschauen. Die Fluggesellschaften haben ganz unterschiedliche Vorschriften.

"Manchmal ist eine kostenfreie Reservierung erst 24 Stunden vor Abflug möglich, während Fluggäste mit Status ihre Sitze bereits früher buchen können", erklärt Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Bei anderen Fluggesellschaften lohnt sich laut der Expertin das Warten bis zum Check-in, um kostenfrei reservieren zu können. Auch die verschiedenen Tarife und Strecken spielten eine Rolle. In den sogenannten Light- oder Basic-Tarifen kostet die Auswahl eines bestimmten Sitzes oft extra - und zwar nicht nur bei Billigfliegern.

Auch die Kosten für einen reservierten Sitzplatz im Flugzeug sind je nach Airline recht unterschiedlich, wie eine Auswertung des ADAC von Flugnebenkosten bei zwölf Fluggesellschaften zeigt. Die Preise liegen demnach zwischen 4 und 13 Euro pro Flug und Sitz.

Zu beachten ist, dass es sich oft um Mindestpreise für die günstigsten Sitze handelt. Sitze am Notausgang oder mit besonderer Beinfreiheit kosten meist mehr. Manchmal ist der niedrigste Preis nur dann zu haben, wenn man sofort bei Buchung den Sitzplatz wählt.

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