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Baukasten-Prinzip

Nichts mehr geschenkt: Lufthansa plant neue Gebühren für Zusatzleistungen

Auch die Lufthansa führt immer mehr Zusatzgebühren für verschiedene Leistungen ein. Selbst Business-Class-Kunden könnten davon in Zukunft nicht ausgenommen sein.

Obwohl bei der Lufthansa aufgrund von Streiks und Flugausfällen in den letzten Wochen viel drunter und drüber lief, darf sich die Airline im Moment über ein gut laufendes Geschäft freuen. Denn besonders in den USA legt der Kranich zu: „Wir gewinnen dort Marktanteile und verkaufen zu Preisen, die wir sonst nicht kennen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr laut Bild. Anders sieht es in Deutschland aus: Hier rechnet der Chef aufgrund der Inflation mit Einbußen. Für Kunden könnte das bedeuten, dass bald noch mehr Zusatzgebühren für verschiedene Leistungen anfallen.

Die Lufthansa dreht kräftig an der Preisschraube.

Lufthansa schraubt Preise in die Höhe

Die Lufthansa hat auf den meisten innerdeutschen Strecken eine Monopolstellung inne. Aus diesem Grund ist das Unternehmen nicht auf niedrige Ticketpreise angewiesen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Zudem verweist Spohr auf die gestiegenen Kerosin-Preise. Daher hat die Airline in diesem Jahr schon ein paar neue Zusatzgebühren erhoben, wie die Bild berichtet. Wer zum Beispiel nur im Economy Light Tarif fliegt, muss einen Aufpreis von fünf bis 25 Euro zahlen, um einen speziellen Sitzplatz auswählen zu dürfen. Ansonsten bekommen Sie einen Sitz automatisch zugewiesen. Auch Vielflieger und Stammkunden müssen mittlerweile mehr bezahlen, wenn sie einen Platz ihrer Wahl haben möchten. Eurowings hat außerdem den freien Mittelplatz für zusätzlich zehn Euro eingefunden, sofern dieser verfügbar ist. Auch bei Lufthansa gibt es diese Zusatzleistung laut Bild nun.

Selbstbeteiligung oder mehr zahlen aufgrund des Alters: Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung

Ein Kreuz auf einem Friedhof
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Arbeitsmarkt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © picture alliance / dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

Zusätzliche Gebühren für Leistungen auch bei der Business-Class möglich

Bei Billigairlines ist es schon seit längerem gang und gäbe für Zusatzleistungen mehr Geld zu verlangen. Lufthansa könnte ebenfalls immer mehr auf das Baukasten-Prinzip zurückgreifen, wie das Online-Portal Reisetopia vermutet, bei dem Passagiere sich ihr Flugerlebnis selbst zusammenstellen. Auf verschiedenen Foren sei die Rede davon, dass eine Umsetzung nicht mehr weit entfernt sei. Selbst Business-Class-Kunden sollen vor Zusatzkosten nicht gefeit sein: „Wir überlegen, ob wir Zuschläge für bestimmte Sitze in unserer neuen Business-Class ab Sommer 2023 nehmen“, sagte ein Lufthansa-Manager der Bild. Dann können sich Passagiere gegen eine Gebühr mehr Beinfreiheit oder einen Fensterplatz mit Zugang zum Gang sichern. Die Entscheidung dazu sei aber noch nicht offiziell gefallen.

Rubriklistenbild: © Beata Zawrzel/Imago

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