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Überblick

Spanien-Urlaub: Alles zur Corona-Inzidenz, Delta-Variante und den Einreise-Regeln

Die Corona-Lage in Spanien beruhigt sich nach der Ausbreitung der Delta-Variante wieder. Das Land gilt zum Teil als Hochinzidenzgebiet. Was Reisende beachten müssen.

Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg der Neuinfektionszahlen aufgrund der Delta-Variante, sinken die Fallzahlen in Spanien aktuell wieder. Trotzdem herrschen dort, wo es erst Anfang Juni noch Lockerungen für Urlauber gab*, nun wieder strengere Regeln – auch auf den beliebten Urlaubsinseln der Balearen. Wie die aktuelle Situation in Spanien ist und worauf Reisende achten müssen, erfahren Sie hier.

Corona-Inzidenz und Delta-Variante: Die aktuelle Lage in Spanien

Spanien war schon mehrmals stark von der Corona-Pandemie betroffen und gerade im letzten Monat schossen die Zahlen aufgrund der Delta-Variante wieder in die Höhe. Mittlerweile hat sich das Blatt allerdings wieder etwas gewendet: Die Corona-Inzidenz betrug laut dem Gesundheitsministerium in den letzten sieben Tagen 130,05 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und hat sich damit im Vergleich zu den letzten Wochen fast halbiert. Die Inzidenz der Region Katalonien mit der Metropole Barcelona, die am 23. Juli noch bei 525,04 lag, ist mittlerweile auf 122,45 gesunken (Stand: 23. August, Ministerio de Sanidad) – aber immer noch hoch. Auf den Balearen liegt die Inzidenz bei 159,28.

Die im Juni beschlossenen Lockerungen – auch für Nachtclubs und Diskotheken – scheinen der spanischen Regierung zwischenzeitlich zum Verhängnis geworden zu sein. In Katalonien feierten knapp 100.000 Menschen auf drei Musikfestivals. Daher waren vor allem Jüngere und Ungeimpfte laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung von den Neuinfektionen betroffen. Die spanische Regierung hat zuvor streng nach Alter priorisiert, sodass nun vorrangig die Älteren vollständig geimpft sind. Die Impfquote liegt laut der Johns Hopkins Universität bei 66,8 Prozent (Stand: 23. August). Gleichzeitig lag aber der Anteil an der Delta-Variante in Spanien mit 80,8 Prozent in den letzten vier Wochen recht hoch (Quelle: GISAID).

Urlaub 2021: Das sind die Einreise-Regeln für Spanien

Reisende, die über den Luftweg nach Spanien einreisen, müssen das Formular zur Gesundheitskontrolle im Spain Travel Health-Portal ausfüllen. Für die Einreise über den Seeweg gibt es ein anderes Formular, ebenfalls im Spain Travel Health-Portal. Alternativ kann das Dokument auch über die kostenfreie SpTH-App ausgefüllt werden. Der QR-Code, der sich daraus generiert, muss bei der Einreise und beim Check-in vorgelegt werden. Auch Fluggesellschaften sind dazu verpflichtet, den QR-Code zu überprüfen. Er kann auch ausgedruckt in Papierform mitgebracht werden. Bei Falschangaben oder einem fehlenden QR-Code drohen Geldstrafen wie das Auswärtige Amt warnt. Das Formular kann frühestens 48 Stunden vor der geplanten Einreise ausgefüllt werden. Wer zu diesem Zeitpunkt noch keine Sitzplatznummer hat, kann dies auch nachträglich ins Formular eintragen.

Für alle Reisenden über zwölf Jahren, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt zudem die Pflicht einen negativen PCR- oder Antigen-Schnelltest vorzulegen, der maximal 48 Stunden alt ist. Ausnahmen bestehen für Personen, die eine vollständige Impfung – mindestens 14 Tage vor Reiseantritt abgeschlossen –, oder eine Genesung, die nicht länger als 180 Tage und nicht später als elf Tage vor der Einreise her sein darf, nachweisen können. Deutschland gilt aus Sicht der spanischen Regierung seit dem 23. August als Risikogebiet, weshalb diese Regelungen auch für deutsche Urlauber gelten.

Spanien-Urlaub 2021: Diese Corona-Regeln gelten vor Ort

Für den Urlaub in Spanien ist wichtig, dass Sie sich über die Corona-Maßnahmen der jeweiligen Region, in der Sie sich aufhalten, informieren. In den meisten Autonomen Regionen wie Madrid, Katalonien oder Andalusien wurde die nächtliche Ausgangssperre zwar wieder aufgehoben – es können aber trotzdem Einschränkungen für Zusammenkünfte mehrerer Personen oder Restaurantbetriebe herrschen.

Abgesehen davon gilt landesweit an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Dasselbe gilt für öffentliche Verkehrsmittel. Die Maskenpflicht entfällt, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Bei groben Verstößen drohen circa 100 Euro Geldstrafe. Kinder unter sechs Jahren sind von dieser Pflicht ausgenommen.

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Diese Regeln gelten für Reiserückkehrer aus Spanien

Für die Rückkehr aus Spanien nach Deutschland gilt für alle Einreisenden ab zwölf Jahren die generelle Testpflicht. Ausgenommen sind Personen mit einem Nachweis über eine vollständige Impfung oder einen Genesenennachweis. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land Sie einreisen oder mit welchem Verkehrsmittel. Mit Ausnahme der autonomen Gemeinschaften Asturien, Kastilien-La Mancha, Katalonien und Valencia sowie den Kanarischen Inseln ist Spanien ein Hochrisikogebiet: Daher muss bei der Rückkehr aus die digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. Ungeimpfte Reisende müssen trotz negativem Test in eine zehntägige Quarantäne, die nach fünf Tagen mit einem weiteren negativen Testergebnis beendet werden kann. Kinder unter 12 können die Quarantäne nach fünf Tagen ohne Test beenden. (fk) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wann greift die Reiserücktrittsversicherung? Bei Tod oder unerwarteter, schwerer Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Die Reiserücktrittsversicherung greift in der Regel auch, wenn eine unerwartete Impfunverträglichkeit auftritt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität können valide Gründe für einen Reiserücktritt sein. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einem Bruch von Prothesen oder einer unerwarteten Lockerung von Implantaten können Sie von der Reiserücktrittsversicherung Gebrauch machen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Bei einer Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage können Sie von einer Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verschiebung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Wenn die Urlaubsvertretung eines Selbständigen ausfällt, zum Beispiel wegen Krankheit, dürfen Sie von der Reise zurücktreten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch das gilt: Eine unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
Auch ein unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark) sorgt dafür, dass die Reiserücktrittsversicherung greift. © dpa

Rubriklistenbild: © Chris Emil Janßen/imago-images