Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Auf Wolke sieben

Paar Mann Frau
+
Himmlisches Rendevouz: Wer im Flieger am liebsten flirtet – die Briten haben nachgefragt.

British Airways hat eine Urlaubsstudie durchgeführt und Geschäftsund Privatreisende in neun europäischen Ländern nach romantischen Erfahrungen über den Wolken befragt. Das Ergebnis ist überraschend.

Über den Wolken werden die Deutschen zu Romantikern. Jeder Dritte hat während des Flugs schon einmal mit einem oder einer Mitreisenden geflirtet, jeder Zehnte nutzt die Zeit an Bord, um spätere Verabredungen zu arrangieren. Landen nach der Landung sozusagen. Im Anbandeln über den Wolken sind die Deutschen sogar den Italienern weit voraus. Von den viel gerühmten Latin Lovers wagt nämlich nur jeder Fünfte den tieferen Blickkontakt zwischen Himmel und Erde. Überraschend dagegen der Aktionismus der sonst als eher gemächlich bekannten Schweizer über den Wolken: 26 Prozent der befragten Eidgenossen fühlen sich im Flieger beflügelt und geraten in Flirtlaune. Ebenfalls nicht zu unterschätzen: die kühlen Skandinavier. Jeder fünfte Schwede und Norweger hat bereits an Bord geflirtet.

Doch über unverbindliches Getändel geht es nur selten hinaus: Nur einer von 20 Nordmännern hat sich danach auf eine Verabredung eingelassen. Dafür behaupten sieben Prozent der Schweden, schon einmal sexuellen Kontakt an Bord eines Flugzeugs gehabt zu haben – und sind somit die meistvertretenen Mitglieder im sogenannten „Mile High Club“, dicht gefolgt von den Niederländern, von denen fünf Prozent der Befragten schon mal Sex über den Wolken gehabt haben wollen.

Die Deutschen liegen mit drei Prozent im europäischen Mittelfeld der leidenschaftlichen Abenteuerlust an Bord. Schlusslichter sind die Belgier. Idealer Ort für einen Flirt ist auch der Flughafen, idealer Zeitpunkt die Wartezeit vor dem Abflug. Flughafenterminals wie das neue Terminal 5 in London Heathrow etwa bieten hervorragende Möglichkeiten, neue Menschen kennenzulernen. Pro Tag passieren 60 000 Menschen das Terminal – das sind etwa 20 Mal so viele Menschen, als sich pro Tag in Deutschland bei einer Online-Singlebörse anmelden.

Die Chancen, bei einem kurzen Umsteigestopp interessante Menschen kennenzulernen, stehen also bestens. Nach der Landung ist das Kofferband ein geeigneter Ort zum Flirten. Wer frech genug ist, greift mal und natürlich ganz aus Versehen schnell nach dem falschen Gepäckstück. Da ist gemeinsames Lachen so gut wie sicher. Nur schnell muss der Flirtversuch am Terminal gehen – schließlich sind die Wartezeiten am Check-in, den Sicherheitskontrollen und der Gepäckrückgabe kürzer, als manchem Passagier beim Anbandeln lieb ist.

ZAHLEN & FAKTEN

Jeder dritte Deutsche flirtet gerne im Flieger, auch Verabredungen werden gerne getroffen. Beim Sex über den Wolken aber sind die Schweden vorn. Sieben Prozent der befragten Nordmänner wollen’s schon mal getan haben.

Kommentare