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Bergader Privatkäserei GmbH: Ausbilder Franz Resch im Interview

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Franz Resch ist Ausbilder für die milchwirtschaftlichen Laboranten bei der Bergader Privatkäserei GmbH.

Waging am See - Franz Resch ist Ausbilder für die milchwirtschaftlichen Laboranten bei der Bergader Privatkäserei GmbH und berichtet über seine persönlichen Erfahrungen.

Seit wann Sind Sie Ausbilder bei Bergader?

Ich bin seit einem Jahr Ausbilder für die milchwirtschaftlichen Laboranten, jedoch schon seit fast zehn Jahren im Unternehmen.

Wie sind Sie zu dieser Aufgabe gekommen?

Im Jahr 2006 habe ich meine Ausbildung zum Milchwirtschaftlichen Laboranten bei Bergader begonnen. Nach einigen Jahren Berufserfahrung habe ich mich dazu entschlossen, eine Weiterbildung zum Milchwirtschaftlichen Labormeister zu machen. Nach erfolgreichem Abschluss bin ich 2013 schließlich wieder zu Bergader zurückgekehrt. Nach internen Umstrukturierungen habe ich von einem Kollegen das Themengebiet Ausbildung übernommen.

Was sind Ihre Aufgaben als Ausbilder?

Eine wichtige Aufgabe als Ausbilder ist natürlich, den Auszubildenden die fachlichen Kenntnisse gemäß Ausbildungsplan zu vermitteln. Die milchwirtschaftlichen Laboranten haben ein vielfältiges Aufgabenspektrum zu bewältigen. Da wir primär Käse produzieren, ist es wichtig unseren Auszubildenden alle Möglichkeiten in diesem Berufsfeld aufzuzeigen. Einmal wöchentlich findet ein hausinterner Arbeitskreis statt, in dem wir gemeinsam Themen erarbeiten oder aber auch offene Fragen klären. Zur Prüfungsvorbereitung haben wir die „Ausbildungswochen“ eingeführt. Auszubildende werden in diesem Zeiträumen von operativen Tätigkeiten freigestellt und haben die Möglichkeit, die Zeit explizit für die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung zu nutzen. Hier stehe ich als Ausbilder mit Rat und Tat zur Seite. Neben diesen klassischen Aufgaben eines Ausbilder ist es wichtig, ein Klima zu schaffen, in welchem sich die Auszubildenden wohlfühlen. Wir bei Bergader freuen uns, auch nach der Ausbildung gut ausgebildete Fachkräfte weiter beschäftigen zu können.

Was bereitet Ihnen bei Ihren Aufgaben am meisten Freude?

Ich finde an der Aufgabe als Ausbilder besonders schön, die Entwicklung der Auszubildenden zu begleiten. Man erlebt, wie sie an Ihren Aufgaben wachsen. Ich bin auch der Meinung, dass neue junge Mitarbeiter mit ihren Ideen das gesamte Team bereichern und wir uns dadurch auch als Team weiterentwickeln.

Was sollte man aus Ihrer Sicht in jedem Fall mitbringen, wenn man sich entscheidet, eine Ausbildung als milchwirtschafliche/r Laborant/in zu beginnen?

Man sollte ein großes Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern mitbringen. Außerdem sind analytisches Verständnis und die Bereitschaft sich stetig weiterzuentwickeln und fortzubilden gefragt. Im Bereich der Qualitätssicherung ist selbstverständlich auch ein hohes Maß an Sorgfalt gefragt.

Noch mehr Infos über eine Ausbildung bei der Bergader Privatkäserei gibt es hier!

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