Azubi-Interview

Eine Ausbildung bei Rosenberger - wie ist das so?

Fabian Huber-Siegl, Azubi bei Rosenberger, bei der Arbeit.
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Fabian Huber-Siegl absolviert derzeit eine Ausbildung zum Industriemechaniker.

Fridolfing - Fabian absolviert bei Rosenberger in Fridolfing eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Welche Erfahrungen er im 1. Ausbildungsjahr schon gemacht hat und warum er sich für genau diese Firma entschieden hat, berichtet er im Azubi-Interview.

Angaben zur Firma

Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. KG
Hauptstraße 1, 83413 Fridolfing
T: 08684180
E-Mail: personalinfo@rosenberger.com

Angaben zur Ausbildung

Ausbildung zum: Industriemechaniker (1. Ausbildungsjahr)
Dauer der Ausbildung: 3,5 Jahre
Nötiger Schulabschluss: mind. Qualifizierender Abschluss der Mittelschule oder Mittlerer Schulabschluss

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Das erste Ausbildungsjahr verbringt man in der Ausbildungswerkstatt. Dort lernt man die Grundlagen der Metallverarbeitung z. B. Feilen und auch den Werkstoff „Metall“ kennen. Dann wird man langsam auf den Maschinen eingewiesen, erst Bohren, dann Drehen, am Ende Fräsen. Passend zu den erlernten Fähigkeiten sind auch die Werkstücke gestaltet. Es wird immer schwieriger, bis man schlussendlich mehrere Maschinen für ein Werkstück braucht. Im zweiten, dritten und vierten Ausbildungsjahr durchläuft man die verschiedenen Abteilungen, in denen Industriemechaniker eingesetzt werden, wie den Werkzeugbau oder auch die Fertigung mit Hilfe von Stanz-Biege-Maschinen. So kennt man dann alle Prozesse und weiß wo seine Stärken liegen.

Wo befindet sich die Schule? In Traunstein (1x pro Woche)

Aufgaben/Tätigkeiten in der Firma:

Industriemechaniker werden bei Rosenberger z. B. im Werkzeugbau eingesetzt. Dort werden notwendige Bauteile und Werkzeuge, ähnlich wie Werkstücke, mit Hilfe von Maschinen erstellt. Im 1. Lehrjahr drehen und fräsen wir Werkstücke und lernen die nötigen Fähigkeiten, die wir beim Durchlauf durch die Abteilungen benötigen, damit wir am Ende unsere Tätigkeiten als Industriemechaniker beherrschen.

Wie läuft das Einstellungsverfahren?

Als erstes habe ich mich über das Online-Portal beworben. Dann wurde ich zum Einstellungstest und später noch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Beim persönlichen Gespräch war es vor allem wichtig zu zeigen, dass man schon etwas über das Unternehmen weiß und sich schon mit Rosenberger beschäftigt hat.

Wie hoch ist der Verdienst?

Die Vergütung liegt je nach Ausbildungsjahr zwischen 1.035 € und 1.207 € (brutto)

Anzahl Azubi-Stellen: 10-12 pro Jahr

Übernahmechancen?

Die Firma Rosenberger bildet entsprechend dem voraussichtlichen Bedarf nach Ausbildungsende aus. Das heißt, dass die Fima anstrebt, alle Auszubildenden zu übernehmen.

Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Übernahme?

Industriemechaniker können sich in verschiedenen Fachrichtungen, z. B. Maschinenbau, zum Meister oder Techniker weiterbilden. Möglich ist auch ein Studium.

Allgemeine Fragen an den Azubi

Wie bist Du auf diese Ausbildungsfirma gekommen?

Meine Eltern arbeiten bei Rosenberger. Aber darüber hinaus ist das Unternehmen auch durch Posts in Social-Media, z. B. Instagram, oder den Tag der Ausbildung sehr präsent. Man kennt die Firma, weil sie einen sehr guten Ruf hat, besonders in Bezug auf die Ausbildung.

Wie weit ist Dein Arbeitsweg? Ca. 6 km

Wie kommst Du in die Arbeit? Ich fahre mit meinen Eltern mit. Bei schönem Wetter komme ich aber auch gerne mit dem Moped in die Arbeit.

Warum die Ausbildung genau bei dieser Firma?

Zum einen wollte ich eine Ausbildung machen, in der ich Fähigkeiten aufbauen kann, die mir auch außerhalb des Arbeitslebens etwas bringen. Zum anderen wollte ich eine Ausbildung bei einem ortsnahen Betrieb. Zwei Praktika und ein Tag im Rahmen des „Boys Day“ haben mich vom guten Ruf der Firma einfach überzeugt. Darüber hinaus hat Rosenberger mir auch die schnellste Rückmeldung bezüglich meiner Bewerbung geben und mich gleich zum Einstellungstest eingeladen.

Was gefällt Dir in der Ausbildung am besten?

Mir gefällt, dass man Verantwortung bekommt und viel selbst machen darf. Man sieht am Ende des Tages was man gemacht hat und kann stolz auf sein Werkstück sein. Es zeigt mir was ich gelernt habe und was ich nun schon kann, aber auch wo meine Fehler waren und woraus ich lernen kann.

Gibt es in der Firma etwas Besonderes für Azubis?

Am Anfang der Ausbildung sind wir auf Kennenlerntage gefahren und haben uns bei Spielen und gemeinsamen Aktionen alle kennengelernt. Für die Berufsschule bekommen alle Azubis ein großzügiges Fahrtgeld. Vor der Abschlussprüfung gibt es für uns einen Prüfungsvorbereitungskurs. Speziell für die Industriemechaniker werden immer wieder Kurse, z. B. im Umgang mit CNC-Maschinen, angeboten. Während des Schulausfalls aufgrund der Corona-Krise wurde uns ermöglicht Theoretisches aus der Berufsschule im Betrieb praktisch auszuprobieren und zu besprechen. Dabei kann man generell immer alles fragen und es wird einem jedes Thema erklärt bis man es auch wirklich verstanden hat.

Allgemeines, ausführliches Fazit von der Ausbildung:

Das erste Ausbildungsjahr ist sehr schnell vergangen. Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und ich habe in kurzer Zeit viel gelernt. Auch wenn die Ausbildung ernst zu nehmen ist, ist es trotzdem immer sehr lustig. Mit den Leuten verstehe ich mich super. Es gefällt mir bei Rosenberger einfach!

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