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Aktienmarkt 2015: Chancen nutzen

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Zwei Drittel der deutschen Anleger sind mit der Wertentwicklung ihrer Geldanlage im vergangenen Jahr nicht zufrieden. Das geht aus einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Bankenverbandes hervor.

Ursache der Unzufriedenheit ist die anhaltende Niedrigzinsphase, die gerade die Renditen der klassischen Anlagen, die bei den eher risikoscheuen deutschen Sparern besonders beliebt sind, trifft.

Da derzeit nichts auf eine Änderung des Zinsniveaus hindeutet, wird sich die Unzufriedenheit auch im laufenden Jahr fortsetzen, wenn nicht ein Umdenken bei den deutschen Sparern einsetzt. Für renditesuchende Geldanleger ist die Anlage in Aktien bzw. Aktienfonds derzeit alternativlos und durch geschickte Beimischung kann auch der eher risikoscheue Anleger die Gesamtrendite seiner Geldanlagen optimieren.

Das von der Europäischen Zentralbank (EZB) gestartete Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen hat nicht nur kurzfristig starke Kursschwankungen ausgelöst, sondern auch längerfristige Markterwartungen und Prognosen beeinflusst. Ob damit tatsächlich die Rückkehr zu Inflationsraten um die angepeilten zwei Prozent erreicht werden, ist fraglich, da als Haupttreiber der unerwünscht niedrigen Teuerungsraten im Euroraum der niedrige Rohölpreis gilt. Ein konjunkturfördernder Effekt der neuen Geldschwemme darf ebenfalls angezweifelt werden. Es drängt sich eher der Verdacht auf, dass eine schwache Währung das eigentliche Ziel der EZB ist, denn damit wären auch der von den Währungshütern gewünschte Effekt steigender Inflationsraten und eine Belebung der Konjunktur im Euroraum verbunden.

Der Deutsche-Aktien-Index (DAX) hat vor wenigen Tagen die Rekordmarke von 10.900 Punkten erreicht und damit seit Mitte Oktober letzten Jahres um 32 Prozent zugelegt. Der anhaltende Höhenflug ist vor allem der Geldpolitik der EZB geschuldet. Für Unsicherheit sorgen nach wie vor die Entwicklung in Griechenland und die zunehmenden militärischen Auseinandersetzungen in der Ost-Ukraine. Die DZ Bank hat zwar ihre DAX-Prognose zum Jahresende 2015 auf 11.100 Zähler angehoben, rechnet aber im Jahresverlauf mit Schwankungen in einer Bandbreite zwischen 9.300 und 11.400 Punkten. Eine zeitlich gestreute Anlage in Aktienfonds dividendenstarker Titel bietet Anlegern die Möglichkeit, bei überschaubarem Risiko die Renditechancen des Aktienmarktes zu nutzen.

Andrea Bauer
Privatkundenberaterin
Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

Rubriklistenbild: © Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

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