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US-Zinswende und die Grenzen der EZB Geldpolitik

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Kundenberaterin Martina Götzinger

Nicht nur beim Wetter hat der "Goldene Oktober" bis in den November hineingereicht. Auch an den Aktienmärkten haben sich die Kursgewinne des vergangenen Monats, immerhin die höchsten seit sechseinhalb Jahren, im November zunächst fortgesetzt.

War die Kurserholung - der DAX übersprang erstmals seit Mitte August wieder die 11.000-Punkte-Marke - zuletzt auf monetäre Impulse aus China und dem Euroraum zurückzuführen, waren die sehr guten US-Arbeitsmarktdaten vom letzten Freitag Ursache für den jüngsten Kursschub.

Gerade durch die positiven US-Arbeitsmarktdaten hat sich jedoch die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinswende im Dezember deutlich erhöht, was bereits zu Gewinnmitnahmen am US-Aktienmarkt führte.

Verknappung am Rentenmarkt?

Kundenberaterin Martina Götzinger

Dem schwächeren Wochenbeginn an der Wall Street konnten sich auch die europäischen Aktienmärkte trotz der Erwartung einer noch zunehmenden EZB-Geldschwemme nicht ganz entziehen. In seiner letzten Sitzung hatte der Europäische Zentralbankrat eine noch expansivere geldpolitische Gangart angekündigt. Wie diese aussehen wird, darüber wird nun spekuliert. Bei einem Leitzins nahe null bietet die Zinspolitik kaum noch Handlungsspielraum - außer einer nochmaligen Absenkung des bereits negativen Zinssatzes für Einlagen der Banken und Sparkassen bei der EZB.

Folglich dürfte die EZB in erster Linie an den Stellschrauben ihres Anleihe-Ankaufprogramms drehen. Denkbar sind eine Anhebung des monatlichen Anleihe-Kaufvolumens und/oder eine Verlängerung des Programms über den September 2016 hinaus. In beiden Fällen dürfte es in Folge zu einer Verknappung am Rentenmarkt kommen.

Solider Wachstumskurs

Die Konjunktur im Euro-Raum dürfte trotz der Sorgen um China und der Flaute in vielen Schwellenländern auch in den kommenden Monaten auf dem moderaten Erholungspfad der vergangenen zwei Jahre bleiben. Die Mehrzahl deutscher und europäischer Unternehmen befindet sich weiterhin auf einem soliden Wachstumskurs. Auch wegen attraktiver Dividenden und nach wie vor fehlender Anlage-Alternativen dürften heimische Aktien gesucht bleiben.

Martina Götzinger

Kundenberaterin

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