Im Gespräch mit Rotraud Kunzmann

Was ändert sich 2016?

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Privatkundenbetreuerin Rotraud Kunzmann

Das neue Jahr bringt einige Neuerungen mit sich. Eine spürbare Entlastung für die Geldbeutel aller Steuerzahler ergibt sich aus der Anhebung des Grundfreibetrages zur Einkommensteuer von bisher 8.472 Euro um 180 Euro auf dann 8.652 Euro.

Ziel dieser Anpassung ist die Vermeidung der sogenannten kalten Progression infolge einer Nichtanpassung der Einkommensteuersätze an die Inflationsrate. Steigende Steuersätze des in Deutschland herrschenden progressiven Einkommensteuertarifs wirken sich durch die Anhebung des Grundfreibetrages erst bei etwas höheren Einkommen aus.

Mehr Kindergeld, höheren Kinderfreibetrag

Privatkundenbetreuerin Rotraud Kunzmann

Familien dürfen sich über einen höheren Kinderfreibetrag und Kinderzuschlag sowie über mehr Kindergeld freuen. Mit dem Familienentlastungpaket steigt zum Start des neuen Jahres der Kinderfreibetrag um 48 Euro auf 2.304 Euro je Kind. Zusätzlich steht jedem Elternteil für Betreuung-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf des Kindes ein Freibetrag von 1.320 Euro zu. Das Kindergeld beträgt ab Januar 2016 für das erste und zweite Kind je 190 Euro und für das dritte Kind 196 Euro. Für das vierte und jedes weitere Kind zahlt der Staat ab dem nächsten Jahr 221 Euro. Der Kinderzuschlag für als Geringverdiener eingestufte Familien steigt um 20 Euro auf dann 160 Euro pro Monat.

Mehr Geld gibt es auch für Schüler und Studenten durch Erhöhung der BAföG-Sätze. Zusätzlich zu den Fördersätzen steigen auch die Einkommensfreibeträge der Eltern. Dadurch werden 2016 mehr Studierende und Schüler BAföG erhalten.

Rentner profitieren

Von der positiven Entwicklung der deutschen Wirtschaft profitieren auch die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland. Ihnen stellt die Deutsche Rentenversicherung zum 1. Juli 2016 die höchste Rentenanpassung seit mehr als zwanzig Jahren in Aussicht.

Negativ auf das zur Verfügung stehende Einkommen wird sich allein die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge auswirken. Das Gesundheitsministerium schätzt den kassenindividuellen Zusatzbeitrag im kommenden Jahr auf durchschnittlich 1,1 Prozent des Bruttolohnes. Da jede Krankenkasse die Zusatzbeiträge selbst festlegt, kann der Wert im Einzelfall deutlich abweichen. Auswirkungen auf die Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung hat auch die jährliche Anpassung der Beitragsbemessungsgrenzen.

Ab dem kommenden Jahr dürfen Banken und Sparkassen Freistellungsaufträge nur noch berücksichtigen, wenn ihnen die Identifikationsnummer, kurz Steuer-ID des Kunden, (bei gemeinsamen Freistellungsaufträgen auch die Steuer-ID des Ehe- oder Lebenspartners) vorliegt. Dann bleiben Kapitalerträge bis zu einer Höhe von maximal 801 Euro bzw. 1.602 Euro weiterhin von der Kapitalertragsteuer befreit.

Rotraud Kunzmann

Privatkundenbetreuerin

Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG

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