Grammys stehen vor der Tür

Wenn Musik Millionen kostet: Die teuersten Clips aller Zeiten

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Teure Musikvideos gehören bei ihnen einfach dazu: Mariah Carey (o.), Michael Jackson (o.), Madonna und P. Diddy
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Die Grammy-Verleihung steht bald an, dann wird auch wieder das beste Musikvideo des vergangenen Jahres gekürt. In der Vergangenheit wurden Millionen in aufwendige Clips gesteckt. Wir blicken zurück.

Am 15. Februar ist es wieder soweit: Dann werden wieder die begehrten Grammys verliehen, die wichtigste Auszeichnung im Musikgeschäft. Der Oscar für Musiker, wenn man so will. Zur 58. Grammy-Verleihung findet sich deshalb einmal mehr das Who is Who der Musikszene ein - darunter Künstler, Komponisten und Regisseure.

Moment mal, Regisseure (!), mag sich da einer denken. Ganz genau, denn auch das beste Musikvideo des vergangenen Jahres wird prämiert. Ein Preis, der große internationale Anerkennung genießt. Spätestens seit Michael Jacksons Thriller-Video kommt kein Künstler mehr an einem Musik-Clip vorbei. Um die Vorstellungen der Stars und Regisseure umsetzen zu können, greifen die Plattenfirmen auch schon mal tief in die Geldbörse und geben Millionen aus. Drei Minuten Musikvideo kosten da ganz schnell mehr als ein kompletter Kinofilm.

Doch wer ist der Krösus im Geldausgeben bei Musikvideos? Wir blicken vor der Grammy-Verleihung noch einmal zurück und zeigen euch die teuersten Clips aller Zeiten!

Platz 10: Busta Rhymes & Janet Jackson - What's It Gonna Be?!

Für die visuelle Umsetzung eines feuchten Traums werden für den Clip zu Busta Rhymes' und Janet Jacksons "What's It Gonna Be?!" satte 2,4 Millionen Dollar locker gemacht. Um die Symbolik der einzelnen Videoelemente aufwendig umsetzen zu können, fährt Regisseur Harold "Hype" Williams zahlreiche Spezialeffekte auf, die auch ihren Preis haben. Da Williams zu den besten seines Fachs gehört und auch schon Christina Aguilera, Coldplay, TLC und Jay-Z ins rechte Licht rückte, wurde das Budget strapaziert.

Platz 9: Janet Jackson - Doesn't Really Matter

Die Regie des Musikvideos zu "Doesn't Really Matter" führte Joseph Kahn. Um das Werk nach ihren Vorstellungen verwirklichen zu können, benötigten er und Janet Jackson nicht weniger als 2,5 Millionen Dollar. Die Choreographie stammte von Shawnette Heard. In den USA erreichte der Song Platz 1. Im Video tanzt Janet Jackson unter anderem auf schwebenden Plattformen und in einem futuristischen Fahrzeug.

Platz 8: Mariah Carey - Heartbreaker

Brett Ratner, der vor allem durch seine "Rush Hour"-Filme mit Jackie Chan und Chris Tucker berühmt wurde, drehte mit Mariah Carey das Video zu ihrer Single "Heartbreaker". Gesangspartner Jay-Z fehlte allerdings, da er zuvor ein eigenes Video gedreht hatte und ihm sein Vertrag den Auftritt in einem weiteren Clip untersagte. Aufgrund der aufwendigen Produktion gehört der Clip von Brett Ratner mit 2,5 Millionen Dollar zu den teuersten überhaupt. In zahlreichen Ländern, unter anderem den USA, eroberte der Song Platz eins der Charts. Die Idee, Zeichentrickpassagen in den Clip zu bringen, auch, um so das Fehlen von Jay-Z zu kompensieren, stammt von Carey persönlich.

Platz 7: MC Hammer - 2 Legit 2 Quit

Eines der teuersten Musikvideos in der Geschichte kommt von MC Hammer. Das Video zum Song "2 Legit 2 Quit" verschlang 2,5 Millionen Dollar. Im Clip von Rupert Wainwright ist auch die Funk-Legende James Brown zu sehen, der MC den Auftrag gibt, die silbernen Handschuhe von Michael Jackson zu besorgen. Für einen Auftritt Jackson reichte das Budget dann aber wohl nicht mehr. Anstelle des "King of Pop" wurde ein Doppelgänger eingesetzt.

Platz 6: Puff Daddy - Victory

Wer Hollywood-Stars in seinem Videoclip haben will, muss dafür auch ordentlich blechen. Beim Musikvideo zu Puff Daddys, The Notorious B.I.G.s und Busta Rhymes' gemeinsamer Single "Victory" spielte Geld aber wohl keine Rolle. Unter der Leitung von Marcus Nispel, der unter anderem an Filmen wie "The Texas Chainsaw Massacre" oder "Conan, der Barbar" beteiligt war, wurden 2,7 Millionen Dollar locker gemacht. Ob sich die hohe Investition gelohnt hat, ist fraglich. Denn mehr als Platz 19 in den Billboard Charts war für den Song nicht drin.

Platz 5: Guns N' Roses - Estranged

"Estranged" ist der dritte und letzte Teil der sogenannten Del-James-Trilogie, die auch die Videos "November Rain" und "Don't Cry" enthält. Der Clip von Andy Morahan artet mit einer Laufzeit von zehn Minuten zu einer Art Mini-Kinofilm aus. Zum Einsatz kamen unter anderem ein SWAT-Team, ein sowjetisches Flugzeug und diverse Limousinen. Da kommen mal schnell 4 Millionen Dollar zusammen. Das Anwesen, das im Video zu sehen ist, ist das des Guns N' Roses-Frontmanns Axl Rose.

Platz 4: Michael Jackson - Black or White

Wieder ein Jackson, diesmal Michael. Mit seiner Single "Black or White" landete der "King of Pop" in vielen Ländern der Welt einen Nummer-eins-Hit. Der Song soll die Botschaft übermitteln, dass Menschen aller Hautfarben gleich sind. Mit über fünf Millionen weltweit verkauften Exemplaren ist "Black or White" eine der bestverkauften Singles überhaupt. Und auch das Video von John Landis sorgte für Furore. Mit 4 Millionen Dollar gehört der Clip zur Elite der teuren Musikvideos. Kein Wunder, wenn auch Schauspieler wie Macaulay Culkin, George Wendt und Peggy Lipton Gastauftritte haben.

Platz 3: Madonna - Express Yourself

David Fincher drehte mit Madonna zusammen eines der teuersten Musikvideos aller Zeiten. Als der Clip zu "Express Yourself" im April 1989 in den Culver-Studios gedreht wurde, war es mit 5 Millionen Dollar das teuerste der Welt. In einem BBC-Interview 1990 erklärte Madonna, dass das Video vom Thema "Pussy rules the world" handele. Die im Clip als Metapher auftauchende schwarze Katze war eine Idee von Produzent David Fincher.

Platz 2: Madonna - Die Another Day

Schon wieder Madonna. Für den Titelsong von James Bond wird gerne mal viel Geld in die Hand genommen. So auch geschehen beim Titelsong zu "Die Another Day" (deutsch: "Stirb an einem anderen Tag"). Madonna war die Auserkorene, ihr gleichnamiger Hit verkaufte sich allein in Großbritannien fast 170.000 Mal und gehört damit zu den erfolgreichsten Bond-Singles überhaupt. Das Video dazu, das von der schwedischen Regiegruppe Traktor stammt, kostete 6,1 Millionen Dollar.

Platz 1: Michael Jackson & Janet Jackson - Scream

Unangefochten an der Spitze steht, wer auch sonst, der "King of Pop" mit seiner Schwester. Der Clip zu "Scream" sprengte 1995 alle Dimensionen. Satte 7 Millionen Dollar verschlang damals das Video und ist bis heute das teuerste aller Zeiten. Vier Starchoreografen arbeiteten allein an den Tanzschritten der Geschwister, drei künstlerische Leiter und Regisseur Mark Romanek, der zur absoluten Spitze seines Fachs zählt, kamen noch hinzu. Etwa einen Monat sollen die Dreharbeiten gedauert haben.

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