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Einreiseformular, Maskenpflicht und Impfnachweis

Unbeschwerter Osterurlaub? Diese Corona-Regeln gelten im Ausland

Strand
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Unbeschwerter Osterurlaub? Diese Corona-Regeln gelten im Ausland

Nach zwei Jahren Pandemie sehnen sich viele nach unbeschwerten Urlaubstagen. Über die Osterferien sind einige Ziele gut gebucht, die Regeln vor Ort sind unterschiedlich. Wir haben einen Überblick über die beliebtesten europäischen Reiseziele für Euch:

Da eine Ansteckung mit der derzeitigen Omikron-Variante des Corona-Virus weniger schwerwiegend verläuft, gab das Robert-Koch-Institut (RKI) Anfang März bekannt, dass es keine Hochrisiko-Gebiete mehr gibt. Im Klartext heißt das: das Reisen ist wieder weniger eingeschränkt möglich. In einigen Ländern benötigt man dennoch einen 3G-Nachweis oder es gilt noch eine Maskenpflicht. In manchen Ländern fallen alle Maßnahmen weg. Wir verschaffen Euch einen Überblick:

Österreich

Hallstatt in Österreich

Die Einreise nach Österreich ist wieder einfacher möglich, das Land gilt nicht mehr als Hochrisiko-Gebiet. Zudem wurden die Corona-Maßnahmen stufenweise gelockert:

  • Ein Corona-Test für Geimpfte und Genesene vor Einreise ist nicht nötig.
  • Ungeimpfte müssen einen PCR-Test (max. 72 Stunden) oder Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden) machen.
  • Das Einreiseformular muss nur noch von Personen ausgefüllt werden, die bei der Einreise keinen 3G-Nachweis erbringen können. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses besteht dann eine Quarantänepflicht. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Testpflicht befreit, wenn sie mit einem Erwachsenen einreisen: Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren gelten die allgemeinen Einreiseregeln. Hier findet Ihr das Pre-Travel-Clearance Formular.
  • Hotels: Zutritt ohne 3G-Nachweis möglich.
  • Gaststätten: In Restaurants, Bars und Cafés ist der Zutritt ohne 3G-Nachweis möglich. Es gibt keine allgemeine Sperrstunde mehr.
  • Nachtgastronomie: Clubs, Discotheken und Après-Ski-Betriebe dürfen wieder öffnen. Hier bleibt es in der Regel bei 3G.
  • Maskenpflicht: In allen öffentlich zugänglichen Räumen gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

Diese Ausnahmen gelten in Wien:

Gaststätten: Für Restaurants, Bars und Cafés ist ein 2G-Nachweis erforderlich. Nachtgastronomie: Discotheken und Clubs dürfen öffnen, der Zutritt ist jedoch nur mit 2G-Nachweis möglich.

Schweiz

Zürich in der Schweiz

„Fast wie früher“ fühlt es sich für die Menschen in der Schweiz an, seit die meisten Corona-Maßnahmen Mitte Februar gefallen sind. Die Schweizer Regierung hat die Corona-bedingten Einreisevorschriften aufgehoben. Vor Ort gibt es nun keine Einschränkungen mehr. Was Urlauber dennoch wissen sollten:

  • Seit 1. April gibt es auch keine Maskenpflicht mehr im öffentlichen Verkehr. In allen anderen Bereichen, insbesondere in Geschäften, Restaurants und Hotels sowie in Kultur- und Freizeiteinrichtungen, ist sie schon länger aufgehoben.
  • Es muss kein Impfzertifikat und auch kein Testnachweis mehr vorgelegt werden.
  • Es gibt keine Kontaktbeschränkungen.

Skandinavien

Hafen in Kopenhagen

Erst Dänemark, danach auch Schweden, Norwegen, Island und Finnland - ganz Skandinavien hat nach und nach seine jeweiligen Beschränkungen aufgehoben: Insbesondere muss in der Öffentlichkeit ab sofort weder eine Maske getragen noch ein Impfzertifikat oder ein negativer Test vorgelegt werden.

Dies gilt für alle Aspekte des gesellschaftlichen Lebens wie z.B. Restaurants, Diskotheken, Hotels, Geschäfte, Verkehrsmittel, Museen, Freizeitparks, Veranstaltungen, usw. Auch Obergrenzen für Kontakte und Veranstaltungen gibt es nicht mehr.

Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: die hohen Impfzahlen und die milderen Krankheitsverläufe nach Omikron-Infektionen. Das Leben nördlich der deutsch-dänischen Grenze ist aus Corona-Sicht beschränkungsfrei, im Zentrum von Kopenhagen etwa deutet kaum noch etwas auf die andauernde Pandemie hin.

Großbritannien

London in Großbritannien

Auch das Credo in Großbritannien lautet „Leben mit Covid“: Das öffentliche Leben läuft ohne Einschränkungen. Auf den ersten Blick könnte man vergessen, dass die Pandemie noch nicht vorbei ist. Sogar die Royals sitzen wieder mit 1500 Menschen ohne Masken und Abstand in der Westminster Abbey. Im Parlament drängeln sich die Abgeordneten auf den Bänken, genauso wie in den Pubs.

Nicht einmal nachweislich Infizierte müssen sich noch isolieren. Die Regierung rühmt sich für ihren riskanten Kurs in der Omikron-Welle. Gleichzeitig begibt sich das Land in den Blindflug: Die bisher frei verfügbaren Schnelltests werden ab April kostenpflichtig.

Spanien

Die Corona-Zahlen in Spanien sind in den letzten Wochen deutlich gesunken, das Land gilt nicht als Hochrisiko-Gebiet. Spanien erfasst seit 28. März nur noch Corona-Fälle von über 60-Jährigen. Eine Inzidenz, die sich auf die Gesamtbevölkerung bezieht, wird nicht mehr ausgewiesen. Was das für Urlauberinnen und Urlauber auf den Balearen, Kanaren und dem Festland bedeutet:

  • Ganz Deutschland gilt aus spanischer Sicht als Corona-Risikogebiet: Das bedeutet, dass Reisende nach Spanien einen negativen Corona-Test oder einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis benötigen. Dies gilt auch für Reisende auf dem Landweg, die über Frankreich anreisen.
  • Generell müssen Spanien-Reisende, die auf dem Luft- oder Seeweg einreisen, ein digitales Gesundheitsformular ausfüllen. Wichtig: Das Formular kann frühestens 48 Stunden vor geplanter Einreise ausgefüllt werden.
  • Für die Einreise auf dem Landweg, z.B. über Frankreich, ist das Formular nicht erforderlich.
  • Nach wie vor gilt eine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen, in Verkehrsmitteln sowie bei Großveranstaltungen im Freien, bei denen die Teilnehmer stehen. Von der Maskenpflicht generell ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren.

Frankreich

Paris in Frankreich

Frankreich ist eines der liebsten Urlaubsländer der Deutschen und auch kein Hochrisiko-Gebiet mehr. Diese Regeln gelten:

  • Für die Einreise gilt: geimpft, genesen oder getestet.
  • Ein Einreiseformular ist nur noch für Flugreisende nötig.
  • Corona-Test für Ungeimpfte vor Einreise: PCR-Test (max. 72 Stunden) oder Antigen-Schnelltest (max. 48 Stunden).
  • Für Kinder unter 12 Jahren ist kein 3G-Nachweis nötig.
  • Eine Maskenpflicht gibt es nur noch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, also vor allem in Zügen, U-Bahnen, Straßenbahnen, Bussen und Flugzeugen. In allen anderen Bereichen, insbesondere in Geschäften, Restaurants und Hotels sowie in Kultur- und Freizeiteinrichtungen, ist sie aufgehoben.
  • Für die Teilnahme am öffentlichen Leben muss kein Impfzertifikat („Pass Vaccinal“) und auch kein Testnachweis mehr vorgelegt werden.
  • Es gibt keine Kontaktbeschränkungen.

Kroatien

Strand und Meer in Kroatien

Kroatien mit seiner langen Adriaküste und seinen historischen Städtchen ist ein beliebtes Reiseziel. Diese Corona-Regeln sollten Urlauber bei der Hin- und Rückreise beachten:

  • Für eine Einreise jenseits des Transitverkehrs braucht es einen Nachweis, dass man geimpft, genesen oder getestet ist.
  • Es ist ein Einreiseformular nötig. Tipp: Beim Ausfüllen des Einreiseformulars für Kinder unter 12 Jahren, die von der Testpflicht befreit sind, bei der Frage „Besitzen Sie ein digitales Covid-Zertifikat der EU?“ weder „ja“ noch „nein“ anklicken, sondern „wählen“ stehen lassen. Ansonsten wird man aufgefordert, einen Test-, Impf- oder Genesen-Nachweis hochzuladen, der in diesem Fall aber derzeit nicht benötigt wird.
  • Unter 12 Jahren kein 3G-Nachweis nötig, wenn die Kinder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten einreisen.
  • Corona-Test für Ungeimpfte vor Einreise: PCR-Test (max. 72 Stunden) oder Antigen-Schnelltest (max. 48 Stunden).

Diese Regeln gelten im Land:

Hotels, Restaurants, Cafés und andere Lokale sind geöffnet. Es gibt keine 3G-Nachweispflicht. In öffentlich zugänglichen Räumen, Geschäften und im öffentlichen Verkehr besteht eine Maskenpflicht, ebenso für Aufenthalte im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. An Stränden gibt es Zugangsbeschränkungen und Auflagen.

Für Autofahrten gibt es keine besonderen Regelungen, egal ob alle Fahrzeuginsassen im selben Haushalt leben oder nicht.

Griechenland

Santorini in Griechenland

Griechenland hat niedrigere Corona-Infektionszahlen als Deutschland. Ein Urlaub auf dem Festland oder einer der Inseln wird dort immer leichter.

  • Auch hier braucht man für die Einreise einen Nachweis, dass man geimpft, genesen oder getestet ist.
  • Corona-Test für Ungeimpfte vor Einreise: PCR-Test (max. 72 Stunden) oder Antigen-Schnelltest (max. 48 Stunden).
  • Unter 5 Jahren kein 3G-Nachweis nötig.
  • In den Innenbereichen von Restaurants, Cafés und anderen Lokalen gilt 2G, in Außenbereichen 3G. Für Minderjährige von 4 bis 17 Jahren genügt ein negativer Antigen-Selbsttest.
  • Die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen sind unter Kapazitätseinschränkungen zugänglich. In Kinos, Museen und Clubs gilt 2G.
  • Es besteht eine generelle FFP2-Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen und Verkehrsmitteln. Verstöße werden mit Geldbußen bis zu 300 Euro geahndet.

Italien und Südtirol

Venedig in Italien

Italien und Südtirol gehören zu den Lieblings-Destinationen der Deutschen. Für die Einreise gilt:

  • geimpft, genesen oder getestet.
  • Ein Einreiseformular ist notwendig. In Ausnahmefällen, z.B. bei technischen Schwierigkeiten, darf man das Formular auch in Papierform (in italienischer Sprache) ausfüllen.
  • Corona-Test für Ungeimpfte vor Einreise: PCR-Test (max. 72 Stunden) oder Antigen-Schnelltest (max. 48 Stunden).
  • Das git für Kinder: Unter 6 Jahren: kein 3G-Nachweis und keine Quarantäne nötig. Ab 6 bis unter 18 Jahren (sofern ungeimpft): PCR-Test (max. 72 Stunden) oder Antigen-Schnelltest (max. 48 Stunden); für ungeimpfte Kinder keine Quarantäne, wenn sie mit einem Erziehungsberechtigten reisen, für den keine Quarantäne-Pflicht besteht.

Diese Regeln gelten für Autofahrer in Italien:

Kommen alle Insassen eines Autos aus demselben Haushalt oder stehen in einem engen Verhältnis zueinander (eine genauere Definition geben die italienischen Behörden nicht), gibt es keine Einschränkungen – weder Maskenpflicht noch Abstandsregeln sind in diesem Fall einzuhalten. Ein Mund-Nasen-Schutz ist jedoch vorgeschrieben, wenn Personen aus weiteren Haushalten zusammen unterwegs sind. Hier müssen die allgemein geltenden Abstandsregeln beachtet werden. Deshalb ist die Zahl der Mitfahrer in einem Fahrzeug begrenzt: Laut italienischem Außenministerium dürfen dann höchstens zwei Personen je Sitzreihe befördert werden – und nur auf den an den Seiten gelegenen Sitzen. Der Beifahrersitz muss frei bleiben. In Südtirol und Venetien hingegen ist die Zahl der Mitfahrer laut des Südtiroler Zivilschutzes nicht begrenzt. Kommen diese aus verschiedenen Haushalten, müssen sie aber einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Es gibt in diesem Zusammenhang keine Ausnahmen für Genesene, Geimpfte oder Getestete.

Ein-/Ausreisen mit Bus, Bahn, Flugzeug und Fähre in Italien und Südtirol:

Seit 1. April werden im öffentlichen Personennahverkehr keine 2G- oder 3G-Zertifikate – also Nachweise von Impfung, Genesung oder Tests – mehr verlangt. In Flugzeugen, Fähren und Langstreckenzügen entfällt die 3G-Regel ab 30. April. 

In allen Verkehrsmitteln besteht zudem bis 30. April eine FFP2-Maskenpflicht.

Die wichtigsten Corona-Regeln in Italien und Südtirol:

In Innenbereichen von Restaurants/Bars oder Diskotheken, Schwimmbädern gilt weiterhin die 2G-Regel (Super Green Pass), im Fernverkehr gilt weiterhin die 3G-Regel (Green Pass). Diese Nachweispflicht wird ab 1. Mai aufgehoben. Der Abstand von mindestens einem Meter ist vorgeschrieben. FFP2-Masken sind in allen Innenräumen Pflicht. Bei Verstößen ist mit hohen Geldstrafen zu rechnen. Ausnahme: Kinder unter sechs Jahren.

Vor Reiseantritt empfiehlt es sich, die jeweils im Reiseland gültigen Corona-Regelungen nochmals nachzulesen, da sich diese schnell ändern können.

lh

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