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Ein Schluck kann tödlich sein

Nach Todesfall: Dringende Warnung vor vergiftetem Champagner - es besteht akute Lebensgefahr

Nachdem ein Mann von einem vergifteten Champagner getrunken hatte und daraufhin starb, warnt eine Behörde eindringlich vor weiteren Flaschen.

München - In Weiden in der Oberpfalz kam Mitte Februar ein Mann ums Leben, nachdem er Champagner aus einer mit Ecstasy vergifteten Flasche getrunken hatte*. Eine weitere Flasche ist in den Niederlanden gefunden worden. Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Verbraucherproduktsicherheit (NVWA) hat eine dringende Warnung ausgesprochen.

Nach Todesfall in Weiden: Lebensmittelbehörde warnt vor vergiftetem Champagner

Es handelt sich dabei um den Champagner Moët & Chandon Ice Impérial in einer Größe von drei Litern. Der Chargencode lautet LAJ7QAB6780004 und ist auf dem Etikett auf der Rückseite der Flasche zu finden. Jeder, der davon trinkt, kann in akute Lebensgefahr geraten.

Flaschen dieses Champagners wurden mit der Droge Ecstasy versetzt.

Die Flaschen lassen sich von außen zwar nicht von normalen Champagner unterscheiden, allerdings weist er Unterschiede beim Ausgießen auf. Hierauf müssen Sie achten:

  • Ecstasy...
  • ... sprudelt nicht.
  • ... hat eine rötlich-braune Farbe, die sich nach dem Einschenken weiter verdunkelt.
  • ... weist einen Anisgeruch auf.

Dringende Warnung vor vergiftetem Champagner: Ecstasy in Flaschen gefunden

Bei dem Fall in Weiden sind sieben Menschen schwer erkrankt, ein Mann starb. In den Niederlanden waren vier Krankheitsfälle aufgetreten, wie der Hersteller mitteilt. Beide Male sind die Flaschen über eine bislang unbekannte Website gekauft worden. Es sei nicht bekannt, wie die Droge in den Champagner gelangen konnte. Darum weiß die NVWA nicht, ob noch weitere Flaschen im Umlauf sind. Nicht ganz ausgeschlossen ist, dass auch anderer Champagner von Moët mit der Droge versetzt worden und noch im Verkehr ist.

Mit Ecstasy vergifteter Champagner: Ein kleiner Schluck kann schon tödlich sein

Sollte die Vermutung auf einen vergifteten Inhalt bestehen, sollte unter keinen Umständen probiert werden. „Selbst das Eintauchen einer Fingerspitze in die Flüssigkeit und das Schmecken kann auch ohne Schlucken zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Die Einnahme eines kleinen Schlucks kann tödlich sein“, heißt es seitens der NVWA. Die Gläser und die Flasche sollten nicht angefasst und die Polizei unverzüglich benachrichtigt werden. Sollte der Champagner schon getrunken worden sein, muss sofort der Rettungsdienst gerufen werden. (ly) *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Agentur 54 Grad/Imago Images

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