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Messengerdienst WhatsApp testet 2 Gigabyte Datentransfer

Nervige WhatsApp-Beschränkung demnächst Geschichte? Baldige Änderung nach Beta-Test möglich

Schnell mal ein Bild versenden, ein Video oder einfach nur eine kleine Liebeserklärung. Der Messengerdienst WhatsApp macht´s kinderleicht möglich. Einen Haken hat die digitale Kontaktaufnahme allerdings beim Versand von Daten. Sie dürfen nicht größer als 100 Megabyte sein.

München − Einem Bericht der Tech-Plattform Wabetainfo zufolge, könnte das Limit in Zukunft angehoben werden. WhatsApp* könnte demnächst das Größenlimit beim Versand von Dateien um das Zwanzigfache anheben. Einige Beta-Tester berichten, dass sie Dateien mit einer Größe von bis zu zwei Gigabyte über den Messengerdienst versenden können.

Als Beleg hat Webetinfo einen Screenshot auf seiner Webseite veröffentlicht und will damit beweisen, dass Nutzer in Argentinien Dateien mit einer Größe von bis zu 2 GB verschicken können. Wie lange es dauert, solche Datenmengen weiterzuleiten, ist nicht bekannt. Doch wer hierzulande schon mal ein 90-sekündiges Video über WhatsApp versenden* möchte, braucht Zeit und Geduld. Oder erhält die nervige Warnmeldung auf das Smartphone: „Das Dokument ist zu groß. Du kannst Dokumente bis zu einer Größe von 100 MB verschicken.“

Noch keine Bestätigung von WhatsApp, ob Dateianhebung kommt

Wann genau WhatsApp das Größenlimit beim Versand von Dateien auch für reguläre Nutzer anhebt, ist unbekannt. Ungewiss ist auch, ob das Unternehmen überhaupt eine Anhebung der Dateigrößen plant. Schließlich ist ein Beta-Test eines Features noch keine sichere Bestätigung dafür, dass die Funktion am Ende auch kommt. Wer den Dienst allerdings nur zum Austausch von knappen Chatnachrichten nutzt, um kurz mitzuteilen „Schatz, bin gleich da, stell schon mal die Suppe auf den Herd, ich liebe dich“, - ob auf Spanisch oder in deutscher Sprache - braucht sich um Datenmengen so oder so nicht kümmern.

Diese Mitteilung erhalten WhatsApp-Nutzer, von deren Account dieselbe Nachricht an zu viele Leute gesendet wurde.

Es gibt jede Menge alternative Dienste wie Telegram, Skype, Facebook oder Snapchat*, mit denen sich Millionen Nutzer rund um den gesamten Globus täglich vernetzen, um Bilder, Videos oder Kurzmeldungen zu versenden. Daher raten Datenschützer zum richtigen Umgang mit den Messengerdiensten und geben hilfreiche Tipps*. Wie eine Kommunikation verschiedener Dienste ausschauen könnte, um sich leichter miteinander auszutauschen, das will die EU jetzt mit einem neuen Gesetz* ändern. (sth) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Rüdiger Wölk/imago

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