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SV Kirchanschöring - SV Pullach 3:0

Kirchanschöring auf dem Weg zur „Heim-Macht“

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Kirchanschöring - Knapp 600 Zuschauer quittierten das 3:0 (2:0) der Gelb-Schwarzen vom SV Kirchanschöring mit viel Beifall und Gäste-Trainer Frank Schmöller beglückwünschte den SVK zu „mehr als verdienten drei Punkten“.

So fand Schmöller das Ergebnis auch „in der Höhe gerecht“, seine Mannschaft hätte in den ersten 15 Minuten „ganz gut gespielt“, aber hinterher „zu keinem Zeitpunkt mehr die Einstellung gefunden“, um hier etwas Zählbares mitnehmen zu können. „Wir haben es denen auch stückweise leicht gemacht“, meinte der schon während des Spiels sichtlich unzufriedene Gäste-Coach. Womit er allerdings „den Erfolg von Kirchanschöring nicht schmälern wolle“, mit seinem unnachahmlichen Norddeutschen-Slang meinte Schmöller „man sagt ja immer, es gehören zwei dazu“, eine Mannschaft müsse das aber auch erst ausnutzen, „wir haben hier gar nichts gut gemacht - dafür alles schlecht“, so der kritische Ex-Profi des Hamburger SV.

Nächster Zu-Null-Sieg für Anschöring

SVK-Trainer Michael Kostner pflichtete Schmöller bei, die Gäste hätten sicherlich nicht „ihren besten Tag erwischt“. Der SVK habe hingegen die taktischen Vorgaben zu 100 Prozent erfüllt, „wir haben kämpferisch, läuferisch, taktisch und teilweise spielerisch eine sehr, sehr gute Leistung abgerufen“, so Kostner. Er sah den Sieg, auch in der Höhe als „verdient“ an. Sein Ziel wäre, aus dem SVK eine Heimelf zu formen, eine „Heim-Macht aufzubauen“, das wäre mit dem dritten Heimspiel im eigenen Stadion, in dem seine Mannschaft erneut zu null gespielt habe und „gegen zwei absolute Top-Mannschaften“ gewann, einfach „die Basis für den weiteren Erfolg“, so Kostner.

Mit viel Applaus zum Pausentee

In einem sehenswerten und fairen Fußballspiel, das Schiedsrichter Thomas Berg aus Landshut sehr souverän leitete, gab es auf beiden Seiten Möglichkeiten, der SVK ging nach einem Eckball von links, den Neuzugang Markus Hartl trat, durch einen Kopfball von Luka Ban verdient mit 1:0 in Führung (22.). Als Manuel Jung frei vor Torwart Marjan Krasnic auftauchte, hätte das 2:0 fallen können (27.). Das folgte als Albert Deiter, von rechts bedient, mit dem Ball am Fuß an Krasnic vorbeizog, dieser ihn zu Fall brachte, der Gäste-Keeper den gelben Karton erhielt und den fälligen Foulelfmeter Jung in der Mitte platzierte – zum 2:0 (37.). Im Gegenzug rettete SVK-Goalie Dominic Zmugg vor Lukas Dotzler (39.), während mit dem Pausenpfiff fast die Vorentscheidung gefallen wäre, doch Krasnic bewahrte die Münchner vor Schlimmerem, während die Zuschauer viel Applaus spendeten.

Kirchanschöring darf wieder feiern

In Halbzeit zwei war es Zmugg im SVK-Kasten, der die Null mehrmals festhielt. Das gelang ihm gegen Daniel Leugner (67.), zwei Minuten später rettete er die Kugel über die Latte. Die Vorentscheidung für die Gelb-Schwarzen zum 3:0 erzielte Max Vogl, nach einer Hereingabe von links durch Florian Hofmann stocherte Vogl das Leder an Krasnic vorbei über die Linie (78.). Einen sehenswerten Fallrückzieher von Simon Ollert lenkte Zmugg sensationell über die Latte, während Deiter das 4:0 nicht gelingen wollte (88.). Als Zmugg wieder Sieger im 1:1 gegen den quirligen Martin Bauer war, feierten am Ende die Gelb-Schwarzen den nächsten Dreier und die Null hinten gegen ein weiteres Top-Team der fünften Deutschen Liga.

Michael Wengler

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