Vorschau: TSV 1880 Wasserburg - SV Donaustauf

Wasserburger Löwen wollen gegen Donaustauf wieder punkten

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Wasserburg/Inn - Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge will der TSV 1880 Wasserburg endlich wieder einen Sieg einfahren. Am Freitagabend haben die Löwen die nächste Gelegenheit dazu, wenn um 19.30 Uhr der SV Donaustauf in der Altstadt gastiert.

Seit die Auswärtsfahrten für den TSV Wasserburg in der Bayernliga Süd länger geworden sind, fährt die Mannschaft mit der Unterstützung eines örtlichen Busunternehmens erstmals mit einem Reisebus zu ihren weiten Auswärtsspielen. Ist die Anfahrt kürzer, wird, wie auch in all den Jahren zuvor, auf das Sozialmobil – einen Neunsitzer der Stadt Wasserburg – zurückgegriffen, sofern dieses verfügbar ist. Solchen Fragen ist der SV Donaustauf vor dem heutigen Gastspiel um 19.30 Uhr in der Wasserburger Altstadt nicht ausgesetzt. Der potente Meister der Landesliga Mitte kommt mit dem vereinseigenen Reisebus.

Donaustauf mit internationalen Neuzugängen

Nicht der einzige Luxus, den Matthias Klemens, der Geschäftsführer der SV Donaustauf Fußball GmbH & Co. KG seiner Mannschaft bietet. So flog der damalige Sechstligist im Februar 2019 in Maßanzügen ins Trainingslager nach Dubai, um sich auf die Rückrunde vorzubereiten. Eine Maßnahme, die in den Sozialen Medien zum Teil beißenden Spot und harte Kritik erntete. Die Löwen nehmen die außergewöhnlichen Möglichkeiten des Mitaufsteiger frei nach einem bayerischen Sprichwort mit Gleichmut hin: wer ko, der ko. Jeder arbeitet im Rahmen seiner Mittel. Neben den logistischen Voraussetzungen unterscheidet sich auch die Transferpolitik der beiden ungleichen Aufsteiger. Während die Löwen auf Talente aus dem Wasserburger Umland setzen, operiert der SV Donaustauf international. So wurde im Sommer nach Pedro Braz und Matheus Theodozo de Lima mit Rangel Oliveira Alves der dritte Brasilianer importiert. Vom FK Jablonec aus Tschechien kam im Sommer zudem Abwehrhüne Marek Kysela, der seine Jugend bei Inter Mailand verbrachte.

Fragezeichen hinter Höhensteiger und Lindner

Trotz dieser Mischung aus hochveranlagten internationalen Kickern erwischte der SVD einen schwachen Start in die Saison, die Mittelfeldspieler Stefan Alschinger und Trainer Josef Schuderer ihre Posten kosteten. Alschinger, dem Leistungsträger des Vorjahres, wurde nachlassende Leistung vorgeworfen, weshalb er gehen musste, und Aufstiegstrainer Josef Schuderer wurde nach dem 0:1 im Pokal gegen den Bezirksligisten Wacker Neutraubling unmittelbar nach Schlusspfiff spontan entlassen. Seither läuft es allerdings. Unter Interimsspielertrainer Florian Gögl wurde zweimal gewonnen und auch Neu-Trainer Franz Koller feierte letzte Woche beim 2:1 gegen Kirchanschöring einen Einstand nach Maß.

Auf die Löwen wartet somit eine schwierige Aufgabe. Ob Neuzugang Bruno Goncalves dabei schon mitwirken kann, wird sich zeigen. Goncalves, Anfang der Woche vom TSV 1860 Rosenheim gekommen, war lange verletzt und ist in dieser Saison noch ohne Einsatz. Dass der 21-jährige Offensivspieler den Innstädtern mit seiner Schnelligkeit aber helfen kann, hat er bereits angedeutet. Der Einsatz von Maxi Höhensteiger und Hannes Lindner entscheidet sich kurzfristig, da beide mit muskulären Problemen zu kämpfen haben.

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Pressemitteilung TSV 1880 Wasserburg (jah)

Quelle: rosenheim24.de

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