TSV 1880 Wasserburg - SV Kirchanschöring

Überzeugende Vorstellung der Wasserburger Löwen im letzten Heimspiel

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Christoph Dinkelbach konnte hier noch im letzten Moment klären.
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Wasserburg - Durch Tore von Robin Ungerath in der ersten Halbzeit und Albert Schaberl nach dem Seitenwechsel besiegte der TSV Wasserburg am Freitagabend im Südostbayernderby den SV Kirchanschöring verdient mit 2:0.

Es ging dieses Mal auch ohne Matthias und Dominik Haas. Die für das Spiel der Wasserburger Löwen so wichtigen Akteure fehlten zum Jahresausklang an der Landwehrstraße weiterhin verletzungsbedingt, fieberten aber auf der Auswechselbank mit ihrer Mannschaft mit. Zusammen mit 508 Zuschauern sahen sie bei widrigen Platzverhältnissen von Beginn an eine Wasserburger Elf, die sich die Gardinenpredigt von Leo Haas nach dem verkorksten Pullach-Spiel sehr zu Herzen genommen hatte. Mit unbändigem Einsatz und auch spielerischer Klasse dominierten sie den SV Kirchanschöring während der kompletten Spielzeit. Erst in der 80. Minute kamen die Gelb-Schwarzen zur ersten und auch wirklich einzigen brandgefährlichen Situation vor dem Wasserburger Kasten, als der sonst wenig beschäftigte Torwart Dominic Zmugg glänzend gegen Philipp Hartl parierte und der Nachschuss dann über das Gehäuse strich.

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Zwei wunderschöne Tore sichern den Löwen den Dreier

Zuvor hatten sich die Löwen bereits eine Vielzahl von guten Chancen herausgespielt. Angetrieben immer wieder von Sebastian Weber, der einen Sahnetag erwischt hatte und aus einer insgesamt guten und kompakten Truppe noch herausragte, wurde die Kirchanschöringer Abwehr von einer Verlegenheit in die nächste gestürzt. Das zeigte sich auch an acht gelben Karten, die der gut leitende Schiedsrichter Philipp Götz an gelb-schwarze Spieler verteilen musste. Bei Wasserburg blieb es bei der einen, die Bruno Ferreira Goncalves nach genau einer Stunde kassierte. Auch Robin Ungerath, der zum Bayerntreffer des Monats nominierte Stürmer, war vor allem in der ersten Halbzeit kaum zu stoppen. So war es fast folgerichtig, dass er, nach einem unwiderstehlichen Alleingang, in der 29. Minute Torhüter Schönberger keine Chance ließ und zum vielumjubelten 1:0 verwandelte. Damit ging es auch in die Pause. Einziges Manko zu diesem Zeitpunkt war, dass es eben nur 1:0 stand. 

Aber die Löwen knüpften nach der Pause nahtlos an die Leistung der ersten Halbzeit an. In der 50. Minute rauschte ein Distanzschuss, abgefeuert von Hannes Hain, wie ein Strahl an die Querlatte, von da senkrecht nach oben, fiel dann erneut aufs Gebälk und danach leider ins Aus. Das 2:0 wäre längst verdient gewesen. Dies fiel kurz danach durch Albert Schaberl. Der so lange Verletzte krönte damit seine engagierte Leistung mit einem sehenswerten Volleydrehschuss nach einer zu kurz abgewehrten Ecke. Die Freude über diesen Treffer war bei den Fans genauso groß wie bei all seinen Mannschaftskollegen.

Trainer Leo Haas zeigte sich nach dem Spiel mit der Vorstellung seiner Löwen hochzufrieden und so konnte die Mannschaft ihre Urkunden im Rahmen des Ehrenabends für den Wasserburger Sport für den Aufstieg in die Bayernliga, zwar nicht mehr im Rathaus, so aber doch beim anschließenden Essen im Hotel Fletzinger mit stolzgeschwellter Brust abholen.

Zwei Auswärtsspiele stehen für die Löwen im Jahre 2019 in der Bayernliga noch an. Am kommenden Samstag um 14 Uhr ist man in Augsburg bei den Schwaben mit Trainer Altintop zu Gast, bevor es dann eine Woche später mit dem Spiel beim FC Ismaning in die wohlverdiente Winterpause geht.

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ms/dg

Quelle: rosenheim24.de

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