Zahlreiche Zu- und Abgänge

Freilassing bereitet sich auf die Bezirksliga vor

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Vorbereitungsbeginn beim ESV Freilassing.

Freilassing – Nach zwei jähriger Landesliga Zugehörigkeit mussten die Kicker des ESV Freilassing, nach der verlorenen Relegation gegen den SV Saaldorf, den bitteren Gang in die Bezirksliga antreten.

Außerdem verloren die Eisenbahner mit Albert Deiter, Stefan Schönberger, Michael Mayer, Mario Switil, Marco Weishäupl, Robert Schiller und Ömer Ergüden fast den halben Stammkader der ersten Mannschaft. Zudem musste auch noch ein neues Trainerteam gefunden werden nachdem man sich vom Josef Aschauer und seinen Team Mühlfeldner/Ispiroglu trennte, es stand also viel Arbeit auf dem Sommer-Programm für die Verantwortlichen des ESV, Hans Gietl und Alfons Rehrl.

Neuer Trainer mit reichlich Erfahrung

Anfang Juni konnten die Freilassinger mit Franz Pritzl als Chefcoach und Andreas Schriebl als Co-/TW-Trainer dann ziemlich zügig ein neues Trainer-Duo präsentieren. Der 51-jährige Familienvater Pritzl aus Bad Aibling ist ein sehr erfahrener Bezirksliga-Trainer, brachte den TuS Bad Aibling von der A-Klasse in die Bezirksliga, nach Station SV Ostemünchen, SB DJK Rosenheim und TuS Raubling hatte er zuletzt den ASV Au unter seinen Fittichen - alles für den ESV bekannte Bezirksligisten und mit Rosenheim ein jetziger Landesligist. Pritzl zur Seite steht ein alter Bekannter: Der 41-jährige Salzburger Andreas Schriebl ist im Besitz einer Profi-Lizenz als Torwarttrainer und war in der Rückrunde der ersten Landesliga-Saison im Trainer-Team von Christian Schaider beim ESV. Als Torwart war Schriebl über 20 Jahre in der Österreichischen Regional - und Landesliga aktiv, danach kamen Trainerstationen bis in die 2. Österreichische Liga.

Zahlreiche Neuzugänge sollen die Lücken schließen

Danach konnten Gietl/Rehrl und das neue Trainer-Gespann Pritzl/Schriebl die Kaderplanung voran treiben, es wird allerdings nicht leicht, Leistungsträger wie Deiter, Mayer, Schönberger, Switil zu ersetzten, doch zum Vorbereitungsbeginn Ende Juni konnten einige Spieler präsentiert werden. Mit Alexander (Ali) Triller, Rückkehrer von FC Hammerau, Lukas Wembacher von SV Kay und Sascha Schimag von TSV Bad Reichenhall kommen drei Akteure aus den Heimischen Ligen, mit Marco Sampl (TW), Jacob Zrakic, Fabian Bauer (TW) und Mario Markovic kommen vier junge talentierte Spieler von der Salzburger Austria und von der A-Jugend konnte man mit Auer Levin ein vielversprechendes Talent hochziehen, mit den vielen jungen und einigen erfahrenen wie Daniel Leitz, Denis Krojer, Nico Otto, Ali Triller usw. wollen die Freilassinger jetzt einen Umbruch voran treiben.

Neuzugänge – Mario Markovic, Lukas Wembacher, Fabian Bauer, Marco Sampl, Jacob Zrakic. Nicht auf dem Bild: Alexander Triller, Auer Levin und Sascha Schimag.

Am 22. Juni begann dann eine sehr kurze vierwöchige Vorbereitung und es ist keine einfache Aufgabe für ESV-Coach Pritzl, in so kurzer Zeit eine Mannschaft mit vielen neuen Spielern optimal auf die Runde vorzubereiten. Im Interview mit der ESV-Presse sagte Pritzl „Die Vorbereitungszeit ist mit vier Wochen auch nicht gerade lang. Hier müssen wir den Grundstock für eine lange Vorrunde mit 19 Spielen legen. Dabei gilt es die Abgänge von Leistungsträgern einigermaßen zu kompensieren, was sicherlich etwas Zeit und Geduld bedeuten wird.“

Denn am 20. Juli geht es schon mit dem ersten Spieltag der Bezirksliga Ost los und die Eisenbahner dürfen die Liga gleich mit einem Kracher eröffnen: Um 18.30 Uhr gastiert der Reli-Gegner SV Saaldorf wieder im Max-Aicher-Stadion. Mit dem SVS haben die Freilassinger noch eine Rechnung offen, den genau dieser SVS sorgte vor fast genau sechs Wochen in der Relegation dafür dass die Eisenbahner jetzt wieder in der Bezirksliga kicken.

Pressemitteilung ESV Freilassing

Quelle: rosenheim24.de

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