SV Kirchanschöring im Trainingslager

SVK: Perfekte Bedingungen in Reit im Winkl

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SVK-Trainingslager in Reit im Winkl
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Reit im Winkl - Von Fronleichnam am Donnerstag bis zum Sonntag haben die Kicker des SV Kirchanschöring im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die kommende Bayernligasaison ein mehrtägiges Trainingscamp in Reit im Winkel absolviert. Die Spieler schwärmen vom "besten Trainingslager bisher" - trotz schweißtreibender Einheiten bei sengender Hitze. Auch die Neuen waren dabei.

Ein erster Test der Kirchanschöringer in Reit im Winkl gegen den SV Erlbach endete Remis.

Noch nicht mit von der Partie war Neuzugang Özgür Kart, der laut Coach Yunus Karayün, als „zweiter Co-Trainer beziehungsweise spielender Co“ bei den Gelb-Schwarzen fungieren soll. Der Ex-Profi von Wacker Burghausen, Jahn Regensburg und dem Hamburger SV II, der auch in der zweiten türkischen Liga gespielt hat und vergangene Saison die FA Trostberg als Aktivcoach in die A-Klasse führte, weilte noch in einem USA-Urlaub. Genügend Erfahrung bringt er in jedem Fall mit - und sagt „Es kommt auf meine Fitness an, wo ich Yunus besser helfen kann“.

SVK-Trainingslager in Reit im Winkl

"Bayernliga ist ein großer Sprung!"

Zu den neu hinzugekommenen Youngstern zählt Tobias Sandner. Der 19-Jährige war in seiner Jugend beim SV Wacker Burghausen aktiv und zuletzt ein Jahr beim Kreisligisten SV Kay. Die Bayernliga sei "schon ein großer Sprung. Das sind immerhin drei Ligen Unterschied.", meint Sandner.

Aber wenn man die Möglichkeit erhalte, Bayernliga zu spielen, müsse man das auch versuchen. Der SVK sei eine „coole Truppe“ sagt Sandner - und fügt mit einem Lächeln hinzu "und kicken können sie auch gut".

"Arbeit und Fußball lassen sich super vereinen!"

Der 18-jährige Obinger Max Glasl spielte ab der C-Jugend in der Kaderschmiede des TSV 1860 Rosenheim. Von dort ging es weiter zum SV Wacker Burghausen. „In Rosenheim und Burghausen habe ich schon Bayernliga gespielt. Wenn auch nur in der Jugend.“, so Glasl. Beim SVK könne er „Arbeit und Fußball super vereinen“.

Zusätzliches Plus der Kirchanschöringer: "Die Gelb-Schwarzen haben sich wirklich sehr um mich bemüht. Bei allen Anfragen habe ich mich beim SVK am wohlsten gefühlt - und mich darum auch für Kirchanschöring entschieden!“, sagt der Neuzugang. Glasl und Sandner betonen unisono, dass das Engagement und Werben von Anschörings Neu-Coach Karayün mit ausschlaggebend für ihren Wechsel an die Laufener Straße war.

Von links: Yunus Karayün, Max Glasl, Maxi Streibl und Bernd Eimannsberger Senior.

Aus Teisendorf in die Bayernliga

Ein alter Bekannter ist dagegen der 21-jährige Max Streibl, der in der Jugend bei der JFG Salzachtal kickte. Danach folgten drei Jahre unter Freilassings neuem Trainer Sepp Aschauer beim TSV Teisendorf. Er kenne die Leute beim SVK schon - „das war der Punkt, das hat mich wieder gereizt“, so Streibl.

Die Bayernliga, die Möglichkeit, so hoch spielen zu können „ohne weit herumfahren zu müssen“ - das passe einfach. Für ihn sei relativ schnell klar gewesen „dass es nach Anschöring geht, weil hier auch menschlich alles stimmt“. Er wolle so viele Minuten wie möglich spielen, sagt Streibl - allerdings „ohne, dass ich mir selber großen Druck mache“.

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Michael Wengler / cs

Quelle: rosenheim24.de

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