TSV Schwabmünchen - SV Kirchanschöring 1:1

Kirchanschöring erkämpft Punkt im Schwabenland!

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Kirchanschörings Kapitän Albert Eder, im Hintergrund Torschütze Manuel Jung. 

Schwabmünchen - Wichtiger Auswärtspunkt für den SV Kirchanschöring! Der SVK schießt beim TSV Schwabmünchen erstmals überhaupt ein Tor und entführt beim Unentschieden einen verdienten Punkt. Die Gastgeber bleiben damit Sechster - die Chiemgauer auf dem zehnten Tabellenplatz, allerdings weiter nur drei Punkte vor den Rängen, welche die Abstiegsrelegation bedeuten könnten.

aus Schwabmünchen berichtet Michael Wengler

Die Gelb-Schwarzen seien derzeit, „gut drauf - und nach dem Sieg gegen Hankofen, hoffen wir, dass wir in Schwabmünchen seit dem Landesliga-Aufstieg 2012 endlich mal ein Tor schießen können“, hieß es vor dem Spiel aus dem Lager des SV Kirchanschöring. Doch bei den aus dem Süden von Augsburg stammenden Schwaben hatte der SVK bis dahin immer verloren (0:2 in der Saison 2011/12 und 0:1 in der vergangenen Spielzeit 2015/16).

SVK-Trainer Patrick Mölzl ging dennoch von einem schweren Gastspiel im Schwabenland aus. Der Gegner sei "gut organisiert und schon im Hinspiel keine leichte Nuss gewesen", so Mölzl.. Der SVK-Coach sagte außerdem, dass es immer „unangenehm“ sei in Schwabmünchen zu spielen, da dort eine besondere, eine „aufgeheizte Stimmung“ herrsche.

Stimmung aufgeheizt wie immer - frühe Führung für die Schwaben

Und er sollte sich damit nicht täuschen! Angefeuert von über 200 teils fast frenetischen Zuschauern ging die Heimelf bereits nach fünf Minuten in Führung: Aus abseitsverdächtiger Position traf Schwabmünchens Gabriel Merane ins SVK-Gehäuse, doch zunächst jubelte weder er selbst noch seine Mitspieler ob der vom Linienrichter gehobenen Fahne. Der Unparteiische entschied dennoch auf Tor - und damit gelang der Elf von Stefan Tutschka das, was dieser als Schlüssel für die Spiel ansah: die SVK-Defensive zu knacken.

Service:

Nach rund einer Viertelstunde kamen dann die Gelb-Schwarzen besser ins Spiel, sie blieben bis zur Pause sogar spielbestimmend. In der 24. Minute lag den mitgereisten SVK-Fans der Torschrei auf den Lippen - doch Yunus Karayün scheiterte an TSV-Torwart Dragan Ignjatovic.

Ausgleich durch Jung - Karayün vergibt mehrfach

In der 33. Minute war es dann aber soweit: Manuel Jung setzte gut nach und erzielte das wichtige 1:1. Nur eine Minute später war es wieder Karayün, der links vorbeizog. In der 42. Spielminute sahen die Zuschauer erneut eine tolle SVK-Kombination, die allerdings mit dem Abseitspfiff des Unparteiischen endete.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit ein erster Schock für die Chiemgauer: Nach einem Foul im SVK-Strafraum zeigte der Referee zum Entsetzen der Gelb-Schwarzen auf den Punkt und Kapitän Albert Eder die gelbe Karte. Doch beim fälligen Foulelfmeter hielt Kirchanschörings Keeper Lukas Hoyer die Mölzl-Elf im Spiel - während nach dem Scheitern durch Felix Kling vom Elfmeterpunkt auf Schwabmünchner-Seite die Gewissheit wuchs, dass das heute eventuell nichts mehr werden würde mit dem dreifachen Punktgewinn.

Hektische Endphase bringt keine Veränderung - Unentschieden in Schwabmünchen

Kurios im nun hektischen Spiel war die Ermahnung von Schiedsrichter Benedikt Öllinger an die Spieler, wieder Fußball zu spielen und die Hektik sein zu lassen. Das Flair der Zuschauer hatte augenscheinlich zwischendurch auch die Aktiven auf dem Feld angesteckt.

Schwabmünchen drängte nun noch einmal – schnürte die Gelb-Schwarzen teilweise ein und die verlegten sich aufs Kontern. In der 64. Minute hatte wieder Karayün den Führungstreffer auf dem Fuß. In Minute 81 wirkte Manuel Omelanowsky eigensinnig und mit dem Schlusspfiff rettete nochmals Hoyer nach einem Freistoß mit einer Glanzparade dem SV Kirchanschöring den Punkt beim TSV Schwabmünchen.

Quelle: rosenheim24.de

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